Wachablöse! Im Slalom war Marcel Hirscher immer das Maß aller Dinge, jetzt ist er es auch wieder im Riesentorlauf. Trotz des Sieges von Ted Ligety (US) hat er den bisherigen Saison-Dominator in Adelboden (Sz) entzaubert. "Weil wir uns in der Analyse und im Training den Hintern aufgerissen haben", verrät Hirscher.
Wachablöse! Im Slalom war Marcel Hirscher immer das Maß aller Dinge, jetzt ist er es auch wieder im Riesentorlauf. Trotz des Sieges von Ted Ligety (US) hat er den bisherigen Saison-Dominator in Adelboden (Sz) entzaubert. "Weil wir uns in der Analyse und im Training den Hintern aufgerissen haben", verrät Hirscher.
Mit Vorsprüngen von fast drei Sekunden demolierte Ligety zu Saisonbeginn die Riesentorlauf- Konkurrenz – auch Marcel Hirscher. Der tüftelte, analysierte, trainierte und schlug zurück. In Adelboden lag der regierende Weltcupsieger bei der letzten Zwischenzeit mit mehr als einer Sekunde vorne, erst ein Ausrutscher warf ihn weit zurück (16.).
"Ich habe gesehen: Ich kann mit Ligety mithalten und sogar einen Vorsprung auf ihn herausfahren", freute sich Hirscher. Sieger Ligety war verärgert. Dem US-Boy stößt der Termin- Plan sauer auf. "Der nächste Riesentorlauf steigt erst bei der WM – in 34 Tagen. Wie soll man da die Form halten", wettert er. Nachsatz: "Es ist schade, dass dieser Bewerb von der FIS wie eine Randnotiz behandelt wird."