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Hirscher landet nach Windpech nur auf dem sechsten Rang

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:56

Beim Weltcup-Comeback in Japan feierte Alexis Pinturault den Sieg im Riesentorlauf von Naeba. Der Franzose fuhr nach der Kombination von Kitzbühl seinen zweiten Saisonerfolg ein und ließ sich weder vom anspruchsvollen Hang noch von den weichen Schneebedingungen beirren. Marcel Hirscher rutschte mit einem verkorksten zweiten Lauf auf Rang sechs ab.

Beim -Comeback in Japan feierte Alexis Pinturault den Sieg im Riesentorlauf von Naeba. Der Franzose fuhr nach der Kombination von Kitzbühl seinen zweiten Saisonerfolg ein und ließ sich weder vom anspruchsvollen Hang noch von den weichen Schneebedingungen beirren. Marcel Hirscher rutschte mit Windpech auf Rang sechs ab.

"Manchmal hat man solche speziellen Rennen. Das war heute eines davon", jubelte der Franzose im Ziel. Auf Rang zwei fuhr Landsmann Mathieu Faivre. Mit Massimiliano Blardone fuhr ein Routinier auf den dritten Rang. Der 36-jährige Italiener katapultierte sich von Rang neun aufs Stocker. 

Nach einer furiosen Fahrt im ersten Durchgang verschenkte Fritz Dopfer in der Entscheidung erneut den möglichen ersten Weltcup-Sieg. Mehr als Rang sieben schaute nicht heraus. "Das Gefühl war nicht so gut. Ich bin teilweise richtig weggebrochen. Mir ist einfach der Saft ausgegangen", analysierte der Deutsche. 

Hirscher im Windpeck

Nach Rang drei im ersten Durchgang nahm Marcel Hirscher im zweiten Lauf volles Risiko. Der Salzburger musste eine weite Linie um die Tore fahren und kam so nicht in den Rhythmus. Somit schaute nur Rang sechs heraus. Im Ziel beklagte sich der Gesamtweltcupsieger über Gegenwind.

"Ich glaub, dass ich heute super gefahren bin, leider ein Opfer der Bedingungen wurde. Ich hab viel Wind erwischt. So muss ich für den sechsten Rang dankbar sein." Im Kampf um den Gesamtweltcup machte Henrik Kristoffersen als Vierter Punkte gut.

ÖSV-Läufer nicht im Spitzenfeld

Nachdem Philipp Schörghofer im ersten Lauf auf den vierten Platz gefahren war und mit dem ersten Podestplatz nach vier Jahren spekulierte, rutschte der Routinier mit einer verkorksten Fahrt im zweiten Durchgang auf Rang zwölf ab. "Mir hat das Timing gefehlt. Ein Podium war sicher möglich. Einige Teile waren echt gut", amalysierte Schörghofer im Ziel. Christoph Nösig verbesserte sich vom 20. auf den 17. Rang.

Manuel Feller verlor nach einem soliden ersten Durchgang mit einer zu aggressiven Fahrt viel Zeit, rutschte auf Rang 23 ab. Christian Hirschbühl kam trotz gesundheitlicher Probleme und dank Antibiotika auf den 25. Platz. Marco Schwarz rutschte im zweiten Durchgang auf Rang 28 ab, bei schlechter werdender Piste kam Roland Leitinger nach einem guten ersten Lauf über Rang 30 nicht hinaus. 

Das Ergebnis: 

1. Alexis Pinturault (FRA) 2:34,23

2. Mathieu Faivre (FRA) +0,51

3. Massimiliano Blardone (ITA) #0,67

4. Henrik Kristoffersen (NOR) +0,77

5. Victor Muffat-Jeandet (FRA) +0,91

6. Marcel Hirscher (AUT) +1,31

7. Fritz Dopfer (GER) +1,45

8. Gino Caviezel (SUI) +1,53

9. Roberto Nani (ITA) +1,59

10. Florian Eisath (ITA) +1,66

weiters: 

12. Philipp Schörghofer (AUT) +1,78

17. Christoph Nösig (AUT) +2,67

22. Manuel Feller (AUT) +3,12

25. Christian Hirschbühl (AUT) +3,36

30. Roland Leitinger (AUT) +4,11

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