Eine Zehntelsekunde – dieser Hauch einer Zeit fehlte Marcel Hirscher als Drittplatziertem des Wengen-Slaloms auf den Überraschungssieger Clement Noel, der den Klassiker am Lauberhorn vor Manuell Feller gewann.
Hundertstel-Krimi! Noel siegt vor Feller & Hirscher
"Der zweite Lauf war sicher okay", erklärte Hirscher, der als Halbzeit-Fünfter noch knapp eine Sekunde Rückstand aufwies und dementsprechend sauer in die Entscheidung ging. "Aber das bringt nichts, wenn ich im ersten Lauf so daneben liege. Ich bin im ersten Durchgang nie ganz parat. Das Problem verfolgt mich die ganze Karriere. Das zeigt mal wieder: Egal wie Erfahrung man hat, das nützt alles nichts am Renntag. Im ersten Lauf war es einfach zu viel, ich bin einfach schlecht gefahren. Das ist einfach zu viel, das im zweiten Lauf aufzuholen."
Das Fazit des siebenfachen Gesamtweltcupsiegers, der jetzt bereits die 1.000-Punkte-Marke im Weltcup geknackt hat: "Naja, ich kann sicher besser Skifahren, ich hab alles im zweiten Durchgang ausgeholt, das passt schon. Ich darf mich nicht beschweren, der dritte Platz ist besser als draußen liegen, aber natürlich ist es nicht das, was ich mir für heute vorgenommen habe."
(Heute Sport)