Sport

Hirscher: "Das war jetzt schon super"

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:11

Slalom-Krimi in Adelboden! Nur ein Traumlauf von Julien Lizeroux verhinderte beim Klassiker in der Schweiz einen österreichischen Sieg. Marcel Hirscher musste sich dem Franzosen um 34 Hundertstel geschlagen geben. Saison-Dominator Reinfried Herbst schied im zweiten Durchgang aus. Benni Raich baute mit Rang vier seine Weltcupführung aus.

Am Vortag fiel der Riesentorlauf noch dem Schlechtwetter zum Opfer, am Sonntag präsentierte sich der Kuonisbergli aber von seiner besten Seite - rasant und spektaklär. Bestzeit in Durchgang eins markierte der Schwede Mattias Hargin - vor Herbst und Raich. Hirscher lauerte auf Position sieben, Mannie Pranger schied schon nach wenigen Toren aus. Nur auf Rang zwölf: Julien Lizeroux.

In Lauf zwei drehte der 30-jährige Franzose aber groß auf und stürmte mit klarer Laufbestzeit zu seinem dritten Weltcup-Sieg. Lizeroux distanzierte im Finale die Konkurrenz um 92 Hundertstel und mehr. Wahnsinn, damit habe ich kaum mehr gerechnet, das war ein Superlauf, jubelte er.

Ihm am nächsten kam Hirscher. Der erste war ein kontrollierter Lauf, im zweiten hab ich dann angegriffen. Das war dann schon super, freute sich der 20-Jährige über seine bisher beste Slalom-Platzierung.

Ärger hingegen bei Reinfried Herbst: Nach Patzer, aber dennoch toller Zeit in Durchgang eins fädelte der Salzburger in Lauf zwei kurz vor dem Ziel ein. Ich bin schwer enttäuscht, klagte er. Wenn man sieht, dass man ganz nach vorne gehört, und es klappt dann nicht, dann ist das sehr schade. Im Slalom-Weltcup hat Herbst jetzt noch vier Punkte Vorsprung auf Lizeroux.

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