Hirscher vor Kitz: "Ich spiele nicht wilder Hund"

Riesengedränge um Ski-Superstar Marcel Hirscher bei seiner Ankunft in Kitzbühel. EURO-Tickets für ein Match des heimischen Fußball-Nationalteams bekam er von Raiffeisen-Marketingboss Leodegar Pruschak geschenkt. Die letzte Motivationsspritze vor seinem Saison-Highlight - Kitzbühel!

Riesengedränge um bei seiner Ankunft in Kitzbühel. EURO-Tickets für ein Match des heimischen Fußball-Nationalteams bekam er von Raiffeisen-Marketingboss Leodegar Pruschak geschenkt. Die letzte Motivationsspritze vor seinem Saison-Highlight – Kitzbühel!

"Ich spiele hier sicher nicht wilder Hund", stellt Hirscher vor Super-G und Kombi heute klar. "Das Speed-Fahren ist nicht mein tägliches Brot. Ich habe Respekt und gehe kein Risiko ein. Ich werde sicher mal die Handbremse reinhauen." Hirscher – Handbremse? Wo genau? "Am Hausberg und in der Traverse. Habe ich halt eine Sekunde mehr Rückstand. Wurscht. Wichtig sind die Punkte in der Kombi."

Vor 48 Tagen triumphierte Hirscher im Super-G von Beaver Creek. "Die Rennen kann man nicht vergleichen. Auf der Birds of Prey bin ich fünf, sechs Mal runtergefahren, auf der Streif ein Mal." Seit diesem Sieg schnallte Hirscher keine Speed-Latten an.

Auch die letzten Tage nicht. "Weil der Hut brennt, hab ich Slalom trainiert. Es ist keine Schande, wenn ich sage, dass ich im Slalom schon mal schneller war. Kristoffersen ist der Favorit. Ich will ihn aber schlagen."

Die Wunderanzug-Diskussionen der Norweger hat Hirscher verfolgt, sie haben ihn amüsiert. "Das ist nicht ernst zu nehmen. Sie fahren einfach gewaltig."

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