Hirscher: "Würde mich fürs Kitz-Finale qualifizieren"

Der erste Slalom in Kitzbühel ohne Marcel Hirscher: – wie geht es der ÖSV-Ikone als "Pensionist" beim Ski-Superevent? Er spricht über seine Form.
Marcel Hirscher war der große Abwesende in Kitzbühel. Nur zu Wochenbeginn schaute er in der Gamsstadt vorbei. Die starken österreichischen Leistungen verfolgte er daheim im Wohnzimmer.

"Es ist wirklich anders. Ich bekomme erstmals ein bissl mit, was rundherum passiert. Die Aufbauarbeiten, die Stimmung schon vorher. Früher habe ich meine Sachen erledigt und bin wieder heimgefahren", meint Hirscher im ORF über seine Rolle als Zuschauer.

Die Rennen verfolgte er zu Hause vor dem Fernseher – wie die meisten anderen Rennen auch seit seinem Rücktritt. "Die Rennen anschauen macht Spaß. Ich schaue alle im Fernsehen an, die Kombi vielleicht nicht zur Gänze", meinte Hirscher.

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Doch wäre Hirscher beim Slalom am Start gestanden, hätte er wie immer hohe Ziele gehabt: "Ich könnte mich schon für den zweiten Durchgang qualifizieren", glaubt er. "Aber was weiter möglich wäre, weiß ich nicht." Die Form stimmt jedenfalls, obwohl er als "Ski-Pensionist" eigentlich nicht trainieren müsste. "Ich habe drei Monate gar nichts gemacht, seit einem Monat mache ich wieder so viel wie früher", berichtet er.

Hirscher plauderte aus, dass er die neuen Freiheiten nach der Ski-Karriere voller Druck genießt. "Ich bin in meinem Leben erst vier Ski-Touren gegangen, drei davon nach meinem Rücktritt. Je länger mein Rücktritt her ist, desto mehr genieße ich es."



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