Der Traum von der EM-Endrunde 2016 in Frankreich ist für das ungarische team in Erfüllung gegangen. Nach einem 1:0-Auswärtserfolg in Norwegen setzten sich die Ungarn auch im Rückspiel mit 2:1 durch und nehmen erstmals seit 1972 wieder an einer Europameisterschaft teil.
Der Traum von der ist für das ungarische team in Erfüllung gegangen. Nach einem 1:0-Auswärtserfolg in Norwegen setzten sich die Ungarn auch im Rückspiel mit 2:1 durch und nehmen erstmals seit 1972 wieder an einer Europameisterschaft teil.
Bereits in der 13. Spielminute brachte Tamas Priskin die Ungarn vor eigenem Publikum in Front. Der Ex-Austrianer fuhr einen Konter über links, ließ mit einem Haken zwei Gegenspieler aussteigen und zirkelte den Ball aus 15 Metern ins lange Eck. Der frühe Führungstreffer spielte den Gastgebern in die Karten.
Ungarn zog sich zurück, verteidigte leidenschaftlich und setzte gefährliche Konter. Die beste Chance ließ erneut Priskin nach 38 Minuten liegen. Die spielerisch überlegenen Norweger wurden erst kurz vor der Halbzeitpause richtig zwingend. Nach einer Ödegaard-Ecke köpfte Even Hovland nur an die Stange (45.).
Offener Schlagabtausch nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Norweger das Tempo. Eine gefährliche Helland-Flanke rauschte in der 49. Minute hauchdünn an Freund und Feind vorbei. Doch die letzte Konsequenz in den Angriffen fehlte. Stattdesse ließ Balasz Dzsudzsak mit einem abgefälschten Schuss, der hauchdünn über die Latte strich, die Chance zur Vorentscheidung aus.
Je länger die Partie dauerte, desto stärker wurde die Elf des deutschen Coaches Bernd Storck und traute sich immer mehr in dieDefensive. In der 72. Minute schloss erneut Dzsudzsak aus 18 Metern ab, Norwegens Keeper Örjan Nyland musste mit einer Glanzparade retten. Sieben Minuten später wurde die 39-jährige Turnover-Legende Gabor Kirayi zum ungarischen Helden, parierte aus kurzer Distanz gegen Marcus Pedersen (77.).
Sieben Minuten vor Schluss machten die Ungarn dann endgültig alles klar. Nach einer Dzsudzsak-Ecke drückte Markus Henriksen den Ball unglücklich ins eigene Tor (83.). Doch der Unglücksrabe machte vier Minuten später seinen Fehler wieder wett und verkürzte na ch einem von Ungarns Keeper Kirayi abgewehrten Ball mit dem Nachschuss auf 1:2. Die dritte EM-Teilnahme der Ungarn - die erste seit 44 Jahren - konnte der Treffer nicht mehr verhindern.