Tag der Entscheidung! Mit einem 2:0-Vorsprung aus dem Play-off-Hinspiel kämpft die Wiener Austria heute (20.45 Uhr, live im "Heute.at"-Ticker) zu Hause gegen Zagreb um den ersten Einzug in die Champions League. "Dinamo ist Favorit", warnt Veilchen-Linksaußen Daniel Royer im "Heute"-Talk.
Tag der Entscheidung! Mit einem 2:0-Vorsprung aus dem Play-off-Hinspiel kämpft die Wiener Austria heute () zu Hause gegen Zagreb um den ersten Einzug in die Champions League. "Dinamo ist Favorit", warnt Veilchen-Linksaußen Daniel Royer im "Heute"-Talk.
Die Austria steht kurz davor, erstmals in ihrer Clubgeschichte den großen Fußball-Jackpot zu knacken. Im Play-off-Rückspiel der Champions-League-Qualifikation stehen am Dienstagabend (20.45 Uhr/live Puls 4 und Sky) gegen Dinamo Zagreb zwischen 7,5 und 10 Mio. Euro auf dem Spiel. Das ist nämlich die finanzielle Differenz zwischen den Teilnahmen an der Champions- bzw. Europa League.
"Sie werden ein anderes Gesicht als im Hinspiel zeigen." : "Wenn wir so arbeiten wie in Kroatien, können wir es schaffen. Wir werden für jede Situation die richtige Antwort parat haben", verspricht er.
Darauf hofft auch die Klubführung, denn für die Wiener geht es um viel Geld: . Inklusive Ticketeinnahmen und Prämien (1 Million pro Sieg, 500.000 für ein Remis) sind Einnahmen bis zu 13 Millionen möglich.
"Geil wäre Barcelona"
Zusätzlich warten Partien gegen die ganz großen Klubs. "Zwei Kracher gibt es pro Gruppe mindestens", weiß Royer. "Geil wäre mein Lieblingsklub Barcelona. Aber erst müssen wir uns qualifizieren."
Die Austria ist 2013 zu Hause noch ohne Niederlage. Zagreb hofft trotzdem auf das "Wunder von Wien": "Schlechter als im Hinspiel können wir nicht sein. Wir glauben an unsere Chance", meint Kapitän Josip Simunic.
Held Leovac muss auf die Bank
Otto Baric erklärt: "Läuft Halilovic auf, wird es extrem gefährlich." Bei den Gastgebern kehrt Suttner in die Startelf zurück. Hinspiel-Held Leovac sitzt auf der Bank. "Bitter für ihn", sagt Bjelica. "Aber er steckt das weg und wird da sein, wenn er gebraucht wird."
Alleine beim von der UEFA ausbezahlten Startgeld beträgt der Unterschied 7,3 Mio. Euro. Für die Champions League gibt es 8,6, für die Europa League 1,3 Mio. Euro Antrittsprämie. In der "Königsklasse" wären zudem deutlich größere Einnahmen in den Bereichen Ticketverkauf, TV-Gelder und Merchandising garantiert. Die Kosten für die Miete des Ernst-Happel-Stadions, die sich nach der Zahl der Zuschauer richtet, könnten die Austrianer da locker verkraften.
Sollten sich dann auch noch sportliche Erfolge einstellen, würde der Geldregen munter weitergehen. Für einen Sieg gibt es 1 Mio. Euro (in der Europa League 200.000 Euro), für ein Unentschieden 500.000 Euro (Europa League 100.000 Euro). Unterm Strich könnten am Ende des Abenteuers Champions League für die Violetten bis zu 15 Mio. Euro herausschauen.
GR/Red.