Hitze und gesundheitliche Probleme: Das Rote Kreuz Niederösterreich schickt wieder ihre Hitze-Buddys aus. Hans Ebner, Präsident vom Roten Kreuz Niederösterreich, erklärt: "Unser Ziel ist es, unser Augenmerk speziell auf ältere und vulnerable Personen zu richten."
"Ob im Bereich Essen auf Rädern und Zuhause Essen, bei unseren Patient:innen im Rettungsdienst, bei Seniorentreffen oder bei den Ausgabestellen der Team Österreich Tafel – gerade ältere Menschen sind besonders gefährdet und hier wollen wir verstärkt aufklären", so Ebner.
2024 haben sie zum ersten Mal ihre Mitarbeiter als Hitze-Buddys entsendet. "Diese Idee ist bei unseren Patient:innen und Klient:innen ebenso gut angekommen wie bei den Mitarbeiter:innen selbst", erklärt der Präsident.
Andrea Winter, stellvertretende Geschäftsführerin beim Roten Kreuz Niederösterreich, erklärt: "Unsere Hitze-Buddys informieren Senior:innen und gefährdete Personen über die Gefahren der Hitze und geben Tipps." Die Ratschläge wurden auf Flyern aufgelistet und werden ausgeteilt.
Diese Tipps sollen aber nicht nur Senioren, sondern alle im Alltag berücksichtigen. "Am wichtigsten ist, dass man die drei Grundregeln befolgt. Erstens nie auf die Kopfbedeckung vergessen, zweitens genügend (nicht alkoholische) Flüssigkeit zu sich nehmen, drittens nicht in der prallen Sonne liegen", so Berndt Schreiner, Chefarzt beim Roten Kreuz Niederösterreich. Auch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sei essenziell.
"Jeder sollte sich um seine Mitmenschen kümmern", so Schreiner, und weiter: "Beim Nachbarn lieber einmal nachfragen – besonders dann, wenn es sich um ältere Menschen handelt, wie dieser mit der Hitze zurechtkommen und ob Unterstützung benötigt wird. So wird jeder und jede Einzelne zum Hitze-Buddy."