Schattenseiten der Sonne

Kopfweh bei Sommerhitze? Das steckt oft dahinter

Was zunächst wie eine harmlose Begleiterscheinung der Hitze wirkt, kann ganz unterschiedliche Ursachen haben.
Heute Life
13.06.2026, 09:45
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Die Sonne scheint, das Thermometer klettert über die 30-Grad-Marke und eigentlich sollte der Tag perfekt sein. Doch statt Sommerlaune macht sich bei vielen Menschen ein unangenehmes Pochen hinter der Stirn breit: Der Schädel fühlt sich schwer an, Konzentration fällt schwer und selbst kleine Anstrengungen werden plötzlich zur Belastung. Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden an heißen Tagen – und dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Warum Hitze Kopfweh auslösen kann

An heißen Tagen arbeitet unser Körper auf Hochtouren, um die Temperatur konstant zu halten. Um sich abzukühlen, produziert er Schweiß und erweitert die Blutgefäße. Gleichzeitig verliert der Körper Flüssigkeit und wichtige Mineralstoffe.

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Wer zu wenig trinkt, riskiert eine leichte Dehydrierung. Das Blut wird dadurch etwas zähflüssiger, die Versorgung des Körpers verändert sich und der Kreislauf gerät leichter aus dem Gleichgewicht. Die Folge können dumpfe oder pochende Kopfschmerzen sein. Hinzu kommt, dass viele Menschen bei großer Hitze schlechter schlafen, weniger essen oder sich körperlich überfordern.

Was ist ein Sonnenstich?

Ein Sonnenstich entsteht durch intensive Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken. Dabei werden die Hirnhäute gereizt, was zu typischen Beschwerden führen kann. Besonders tückisch: Die Symptome treten nicht immer sofort auf. Manchmal entwickeln sie sich erst einige Stunden später oder sogar am nächsten Tag.

Typische Anzeichen sind:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Erschöpfung
  • Geröteter Kopf
  • Nackenschmerzen oder ein steifer Nacken

Wer diese Beschwerden bemerkt, sollte sich umgehend in den Schatten begeben, den Kopf kühlen und ausreichend trinken.

Hitzschlag: Ein medizinischer Notfall

Deutlich gefährlicher ist ein Hitzschlag. Dabei handelt es sich um eine Überhitzung des gesamten Körpers, bei der die Temperaturregulation versagt. Die Körpertemperatur kann auf über 40 Grad Celsius ansteigen. Der Organismus schafft es nicht mehr, sich ausreichend abzukühlen. Ein Hitzschlag ist deshalb ein medizinischer Notfall und erfordert sofortige Hilfe.

Zu den Warnzeichen gehören:

  • Sehr starke Kopfschmerzen
  • Schwindel und Benommenheit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schneller Puls
  • Heiße, trockene Haut
  • Verwirrtheit oder Desorientierung
  • Angstgefühle und Panik
  • Bewusstseinsstörungen bis hin zur Ohnmacht

Wer solche Symptome bei sich oder anderen feststellt, sollte sofort den Notruf verständigen und den Körper bis zum Eintreffen der Rettung vorsichtig kühlen.

So schützt du dich vor hitzebedingten Kopfschmerzen

Die beste Strategie ist, den Körper gar nicht erst an seine Belastungsgrenze kommen zu lassen. Gerade an sehr heißen Tagen sollten ausreichend Wasser oder ungesüßte Getränke getrunken werden.

Ebenso wichtig sind regelmäßige Pausen im Schatten, leichte Kleidung und eine Kopfbedeckung bei direkter Sonneneinstrahlung. Körperliche Anstrengungen sollten möglichst in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Auch klimatisierte oder angenehm kühle Räume helfen dem Körper dabei, sich zu erholen.

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