Aus einer grauen Asphaltfläche wurde eine neue Klima-Oase: Der Maria-Restituta-Platz beim Bahnhof Wien Handelskai in der Brigittenau ist nach umfassender Neugestaltung fertig. Die ÖBB, die Stadt Wien und der Bezirk präsentierten den modernisierten Vorplatz als weiteren Meilenstein des großen S-Bahn-Upgrades.
Direkt bei einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Wiens warten nun neue Grünflächen, zusätzliche Bäume, Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten und ein Wasserspiel auf die Besucher. Gleichzeitig wurden Radwege verbreitert und die Infrastruktur für Radfahrer verbessert.
➤über 6.000 Quadratmeter entsiegelte Fläche
➤233 Quadratmeter neue Grünflächen
➤13 zusätzliche Bäume
➤1 Wasserspiel
➤2 Trinkbrunnen
➤14 Sitzbänke
➤12 zusätzliche Sitzelemente
➤rund 200 neue Fahrradabstellplätze
"Mit dem S-Bahn Wien Upgrade investieren wir gezielt in eine leistungsfähige und nachhaltige Mobilität. Die Neugestaltung des Maria-Restituta-Platzes ist ein eindrucksvolles Beispiel, wie funktionierende Verkehrsinfrastruktur und hohe Lebensqualität im urbanen Raum zusammenwirken können", betont Judith Engel, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG.
Besonders stolz zeigt sich Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) auf die Entsiegelung des Platzes. "In der ganzen Stadt entsiegeln und begrünen wir unter dem Motto 'Raus aus dem Asphalt' Plätze und Straßen. Nun wurde dem Vorplatz beim Handelskai ein umfassendes Facelifting verpasst, mit 13 neuen Bäumen und vielen neuen Grünflächen haben wir den Platz deutlich aufgewertet und das Verweilen angenehmer gemacht", so Sima.
Auch die NEOS sehen die Umgestaltung als Gewinn für die Bewohner. "Der Maria-Restituta-Platz zeigt, wie viel Lebensqualität entsteht, wenn wichtige Verkehrsknotenpunkte als öffentlicher Raum gestaltet werden. Mehr Bäume, mehr Schatten und mehr Komfort für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind – das macht den Unterschied im Alltag und ist an diesem stark frequentierten Ort in der Brigittenau bereits spürbar", sagt Klubvorsitzende Selma Arapović.
Der Bahnhof Handelskai wurde bereits für die neuen längeren S-Bahn-Züge vorbereitet. Bis Ende 2027 wird die gesamte Wiener Stammstrecke modernisiert. Dafür stehen ab Juli allerdings auch größere Sperren auf Teilen der Strecke an – "Heute" berichtete.