Motorenlärm, aufheulende Sportwagen und riskante Fahrmanöver sorgen in der Wiener Innenstadt immer wieder für Ärger. Jetzt kündigen die Behörden weitere Planquadrate und verstärkte Kontrollen in der City an.
Betroffen sind vor allem bekannte Treffpunkte der Auto-Szene rund um Rotenturmstraße, Hoher Markt, Tuchlauben und Brandstätte. Dort will die Polizei auch künftig verstärkt gegen Raser, Poser und Fahrzeuge mit illegalen Umbauten vorgehen.
Im Fokus stehen Lenker, die durch überhöhte Geschwindigkeit, unnötigen Lärm oder gefährliches Fahrverhalten auffallen. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität für Bewohner und Besucher der Inneren Stadt zu verbessern.
Die bisherigen Schwerpunktaktionen zeigen bereits Wirkung. Bei der letzten großen Kontrolle wurden 93 Anzeigen erstattet und 57 Organmandate ausgestellt. Vier Lenker mussten sich sogar vor dem Schnellrichter verantworten.
Auch bei einem weiteren Planquadrat griffen die Beamten jetzt erneut durch. Die Bilanz: 58 Anzeigen, 21 Organmandate, eine Kennzeichenabnahme sowie 20 Alko-Vortests. Erneut wurden vier Lenker direkt beim Schnellrichter angezeigt.
Die Polizei macht deutlich, dass die Kontrollen kein einmaliges Ereignis bleiben werden. Weitere Schwerpunktaktionen seien bereits in Vorbereitung.
„Wer durch Raserei, Lärm oder gefährliches Verhalten andere beeinträchtigt, muss auch künftig mit strengen Kontrollen und entsprechenden Konsequenzen rechnen“Markus FiglBezirksvorsteher Innere Stadt (ÖVP)
City-Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) unterstützt den Kurs der Behörden. "Die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner haben für uns höchste Priorität. Deshalb werden wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Wer durch Raserei, Lärm oder gefährliches Verhalten andere beeinträchtigt, muss auch künftig mit strengen Kontrollen und entsprechenden Konsequenzen rechnen."
Vor allem in den Sommermonaten kommt es in der Innenstadt regelmäßig zu Beschwerden über nächtliche Lärmbelästigungen durch hochmotorisierte Fahrzeuge. Mit den Planquadraten soll dieser Entwicklung nun weiter entgegengewirkt werden.