Nach vielen Beschwerden aus der Bevölkerung über die laute Poser-Szene hat der Bezirk die Polizei um Hilfe gebeten. Am Samstag griffen die Beamten dann hart durch: Von 19 bis 2 Uhr lief ein groß angelegtes Planquadrat in der Inneren Stadt. Auch die Gruppe Sofortmaßnahmen, sowie die MA 6 und die MA 59 waren bei der Aktion dabei.
Im Visier standen vor allem Raser und Poser, die in den letzten Wochen immer wieder für nächtlichen Lärm und auch die eine oder andere gefährliche Situation gesorgt hatten. Die Bilanz ist deutlich: 93 Anzeigen, dazu 57 Organmandate. Vier Fälle landeten sogar direkt beim Schnellrichter, die Lenker wurden angezeigt.
Auch beim Thema Alkohol und Fahrzeugtechnik wurde genau hingeschaut. 34 Alkovortests wurden durchgeführt. 13 Fahrzeuge mussten zur genaueren Überprüfung bei der Landesverkehrsabteilung vorgeführt werden wegen Verdacht auf illegale Umbauten. In einem Fall wurde der Führerschein vor Ort vorläufig abgenommen.
Für Bezirksvorsteher Markus Figl (ÖVP) ist die Aktion ein klares Signal. Er war selbst vor Ort und betont: "Die Beschwerden aus der Bevölkerung nehmen wir sehr ernst. Es ist wichtig, dass hier konsequent gehandelt wird. Die Aktion zeigt klar, dass Regelverstöße nicht toleriert werden."
Die Polizei kündigt an, auch künftig verstärkt zu kontrollieren. Ziel ist klar: mehr Sicherheit auf den Straßen und endlich wieder ruhigere Nächte für die Bewohner.