Millimeterarbeit vor Ballnacht

Noch tanzen die Kräne – Opernball-Aufbau auf Hochtouren

Am 12. Februar ist es soweit: Wiens berauschendste Ballnacht steht an. Der Opernball ist das Kulturevent schlechthin – "Heute" hat den Überblick.
Österreich Heute
11.02.2026, 08:19
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Die Vorbereitungen für das Kulturevent des Jahres laufen auf Hochtouren – am Donnerstag tanzen mehr als 5.000 Gäste in der Wiener Staatsoper, etwa 1,5 Millionen Österreicher schauen sich das Ball-Spektakel im TV an. Noch wird rund um das Opernhaus aufgebaut, geliefert und montiert. Kräne und Lkw prägen das Bild, während hinter den Kulissen an jedem Detail gearbeitet wird. Zwei Tage vor dem 12. Februar nimmt die Ball-Location Gestalt an – bereit, bald in vollem Glanz zu erstrahlen.

Vorbereitungen in vollem Gange

Statt einer glamourösen Tanzlocation glich die Wiener Staatsoper gestern, am 10. Februar, noch einer Großbaustelle. Vor dem Eingang stapeln sich Paletten und Container, Gerüste halten die letzten Vorbereitungen in Position. Riesige Kräne senken in Millimeterarbeit die rote Verkleidung für den Eingangsbereich herab, jedes Element wird präzise und von Hand angebracht. Links und rechts der Oper stehen bereits weiße Zelte bereit – in der Ballnacht werden sie als Garderoben dienen.

Sicherheitsmaßnahmen werden präsentiert

Einen Tag später, am 11. Februar, richtet sich der Blick dann auf die Sicherheit: Innenminister Gerhard Karner, Landespolizeivizepräsident Dieter Csefan und der Stadthauptmann der Inneren Stadt, Klaus Schachner, präsentieren die Maßnahmen rund um den Opernball.

Rekord-Preise beim Buffet

Wer beim größten Ball Wiens dabei sein möchte, muss heuer noch tiefer in die Tasche greifen als vor einem Jahr. 410 Euro kostet eine "normale" Karte, für eine Loge müssen Gäste 26.000 Euro auf den Tisch legen. Wer tanzt, brauht Energie: 18 Euro bezahlt man in der Oper für ein Paar Sacherwürstel – eine Handsemmel gibt es dazu.

Auch das gelegentliche Glaserl Sekt hat es in sich: 21 Euro muss man dafür ablegen. Champagner kostet knapp das Doppelte und schlägt mit 39 Euro zu Buche. Mit einem (kleinen) Bier steigt man etwas günstiger aus – es kostet 15,50 Euro (ein Euro mehr als 2025). Wer antialkoholisch bleibt, ist eindeutig am günstigsten unterwegs: Eine Flasche Mineralwasser (0,33 Liter) liegt bei 9,90 Euro.

Opernball sorgt für Verkehrschaos

Nicht nur bei den Preisen muss man starke Nerven haben – auch Autofahrer werden durch den Ball eingeschränkt. Es drohen massive Straßensperren: Zwischen 19:00 und circa 23:00 Uhr ist die Ringstraße zwischen Johannesgasse und Operngasse gesperrt, auch die Kärntner Straße wird für den Verkehr gesperrt.

Auch der öffentliche Verkehr ist von den Sperren betroffen: Die Straßenbahnlinien 1, 2 und D werden bereits in den frühen Abendstunden umgeleitet. Die Linie 71 sowie die Buslinie 59A verkehren nur eingeschränkt. Der Citybus 2A stellt den Betrieb gegen 18:50 Uhr vollständig ein. Zudem kommt es bei mehreren Nachtbuslinien zu Einschränkungen.

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