Rekordtemperaturen

"Hitze nicht gepackt" – Wiener kühlt sich in Brunnen ab

Die Hitzewelle treibt die Menschen zu ungewöhnlichen Maßnahmen: In der Wiener City kühlte sich ein Mann kurzerhand in einem Springbrunnen ab.
Justine Gull
04.08.2026, 15:39
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Die Hitzewelle hat Österreich fest im Griff. Die GeoSphere Austria hat für Dienstag und Mittwoch in mehreren Regionen im Osten des Landes die höchste Hitzewarnstufe Rot ausgerufen. Betroffen sind Wien, das Weinviertel, das Nordburgenland inklusive Seewinkel, das Wiener Becken sowie der Raum St. Pölten. Am frühen Nachmittag wird der Allzeitrekord gebrochen: In Wien-Stammersdorf werden 41 Grad gemessen!

Behörden raten dringend, körperliche Anstrengungen in der Mittagshitze möglichst zu vermeiden, ausreichend zu trinken und besonders auf Kinder, ältere Menschen sowie chronisch Kranke zu achten.

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"Viel zu heiß fürs Museum

So staute sich auch vor allem in der Wiener City die Hitze. Für einen Mann war der Weg zur Donau an diesem Tag offenbar zu weit. Stattdessen gönnte er sich kurzerhand eine Abkühlung im Brunnen am Maria-Theresien-Platz.

Statt ins Museum zu gehen, sprang der Wiener in den Brunnen.
Leserreporter

Ein "Heute"-Leser beobachtete am Dienstag in der Mittagszeit die spontane Erfrischung und hielt den ungewöhnlichen Badespaß mit seiner Handykamera fest. "Es ist einfach viel zu heiß für einen Museumsbesuch. Der hat wohl die Hitze nicht gepackt. Da geht man lieber baden – und das im Brunnen vor dem Kunsthistorischen Museum", erzählt der Wiener lachend.

Schwimmen in Brunnen – MA 31 rät ab

Auch wenn sich an heißen Sommertagen immer wieder Menschen in Wiener Denkmalbrunnen abkühlen, raten die Behörden dringend davon ab. Zwar ist das Baden in den Brunnen grundsätzlich nicht verboten und wird allein deshalb nicht bestraft, empfohlen wird es jedoch keineswegs. Wie die MA 31 bereits gegenüber "Heute" erklärte, befinden sich im Wasser immer wieder Verunreinigungen und Gegenstände, die ein erhebliches Verletzungsrisiko darstellen können.

So könnten sich etwa Glasscherben am Brunnenboden befinden. Zudem sei die Wasserqualität nicht für Badezwecke geeignet. "Teilweise verrichten Personen in den Brunnen sogar ihre Notdurft", erklärte eine Sprecherin. Wer dennoch ins Wasser steigt, tut dies daher auf eigene Gefahr.

{title && {title} } Gul, {title && {title} } Akt. 04.08.2026, 15:43, 04.08.2026, 15:39