Die heurige Hitzewelle hat auch in den burgenländischen Weingärten ihre Spuren hinterlassen - obwohl die Rebstöcke mit ihren tiefen Wurzeln einiges wegstecken können. Wie orf.at berichtet, hängt das Ausmaß der Schäden vor allem vom Alter der Reben, der Sorte und der Art der Weingartenanlage ab.
"Wir werden versuchen, das Beste daraus zu machen", sagen die Winzer Sepp und Corinna Mayer aus Donnerskirchen. Besonders die jungen Weingärten hätten es heuer schwer - dort sind sogar Ausfälle bis zu 100 Prozent möglich. Ältere Anlagen kommen meist besser durch.
Neben der Trockenheit haben die Winzer auch mit der Rebzickade zu kämpfen - "aber man muss positiv bleiben, um einen guten Jahrgang zu schaffen", so Corinna Mayer.
Schwierig schaut es heuer beim Weißwein aus: Die Ernte fällt unterdurchschnittlich und die Qualität gemischt aus. Dafür dürfen sich die Winzer auf einen sehr guten Rotwein-Jahrgang freuen. "Da glaube ich, wird es eine sehr gute Qualität. Es schaut eigentlich gut aus", meint Mayer.
Laut orf.at sind die Trauben für den Sektgrundwein bereits gelesen. Bouvier und Müller-Thurgau werden gerade noch geerntet. Danach sind der Grüne Veltliner, der Welschriesling und die frühen Rotweinsorten an der Reihe.
Zwischen Mitte und Ende September soll die Hauptweinlese abgeschlossen sein – so früh wie noch nie.