Die Hitzewelle hat Österreich fest im Griff. Die hohen Temperaturen haben auch Auswirkungen auf unseren Urlaub. Im "Heute"-Interview spricht Staatssekretärin Elisabeth Zehetner Klartext: Der Klimawandel wird verändern, wie und wo wir künftig Urlaub machen.
"Wir sehen, dass sich der Urlaub in Österreich verändert", sagt Zehetner. Vor allem die zunehmende Hitze spiele dabei eine immer größere Rolle. Viele Menschen würden gezielt nach Abkühlung suchen und ihren Urlaub entsprechend planen. Österreichs Seen sind deshalb beliebter denn je.
Statt in die Ferne zu reisen, entscheiden sich viele ganz bewusst für einen Urlaub in der Heimat. Ein Grund dafür ist auch die internationale Unsicherheit, die sich auf den Flugverkehr auswirkt. "Urlaub in Österreich ist gefragt, weil die Menschen wissen, dass sie bei uns echte Gastfreundschaft, hohe Qualität und ein sicheres Urlaubsland erwartet", sagt die Staatssekretärin.
Dabei sei eines besonders wichtig: Die Österreicher müssen sich ihren Urlaub auch weiterhin leisten können. Denn die hohen Preise machen vor dem Tourismus nicht halt. Die Staatssekretärin sieht deshalb Politik und Branche in der Pflicht, entsprechende Angebote für unterschiedliche Budgets zu schaffen.
Im Vergleich zu vielen Nachbarländern könne Österreich durchaus mithalten. "Urlaub in Österreich muss für alle leistbar bleiben", sagt Zehetner. Deshalb müsse es auch künftig Möglichkeiten für jedes Urlaubsbudget geben. Denn Erholung dürfe am Ende keine Frage des Geldbörserls sein.