Klima-Kolumne

Hitzewelle: Experte erklärt neues Phänomen

Während Europa unter Rekordtemperaturen stöhnt, beobachtet ein Wissenschaftler ein beunruhigendes Verhalten: wütende Realitätsverleugnung.
Technik Heute
29.06.2026, 09:07
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Die aktuelle Hitzewelle bricht alle Rekorde - in Deutschland wurden bereits Temperaturen von über 41 Grad gemessen. Doch während die Thermometer explodieren, zeigt sich online wie offline ein merkwürdiges Phänomen: aggressive Ignoranz gegenüber der Realität.

Der Hamburger Kognitionswissenschaftler Christian Stöcker hat dafür einen Begriff geprägt: "Aggnoranz". Das Kunstwort aus Aggression und Ignoranz beschreibt Menschen, die den Klimawandel nicht nur leugnen, sondern dies auch noch wütend und attackierend tun.

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Was steckt hinter der "Aggnoranz"?

Wie spiegel.de in einer aktuellen Kolumne berichtet, reicht das Problem bis in die Politik hinein. Von US-Präsident Donald Trump bis hin zu Teilen der deutschen Union zeigt sich diese Form der aggressiven Faktenleugnung.

Der Experte sieht darin ein psychologisches Muster: Je heißer es wird und je offensichtlicher der Klimawandel wird, desto wütender reagieren manche Menschen auf diese unbequeme Wahrheit.

Psychologische Erklärung

Die Psychologie kennt dieses Verhalten: Wenn die Realität zu bedrohlich wird, schalten manche Menschen in einen Abwehrmodus. Die Fakten werden nicht nur ignoriert - sie werden aggressiv bekämpft. Im Internet zeigt sich das durch wütende Kommentare und Angriffe auf jene, die wissenschaftliche Erkenntnisse teilen.

Während Europa also unter der Hitze leidet und neue Temperaturrekorde aufgestellt werden, fordern Grünen-Politiker ein "Abkühl-Sofortprogramm". Die "Aggnoranz" mancher Zeitgenossen dürfte davon aber kaum berührt werden.

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