Höchste Lawinengefahr vor Weltcup in Wengen

Lawinenwarnstufe fünf in Wengen! Das Abfahrtstraining musste abgesagt werden, die Schweizer kämpfen gegen die gnadenlosen Schneemassen.

Nicht nur Österreich wird in diesen Tagen von der Schneewalze überrollt, auch in der Schweiz rieselt das weiße Gold unaufhörlich. So auch in Wengen, wo am Wochenende die traditionellen Lauberhorn-Rennen stattfinden sollen. Noch herrscht allerdings akute Lawinengefahr.

Das erste Training auf der längsten Weltcup-Abfahrt des Winters wurde aufgrund der Schneemassen schon einmal abgesagt. Auf der 4,5 Kilometer langen Strecke herrscht Lawinenwarnstufe fünf. Das heißt: Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Spontan sind zahlreiche, große Lawinen, auch in mäßig steilem Gelände, zu erwarten.

Eine Lawine setzte auch die einzige Verbindung zur Strecke außer Kraft. Die Zuggleise der Eisenbahn waren einen ganzen Tag gesperrt.

Wetterprognose lässt hoffen

Noch ist in Wengen nicht an ein Weltcup-Rennen zu denken. Die Wetterprognose für die nächsten Tage gibt aber Hoffnung auf Besserung. Das erste Training soll nun am Mittwoch (12:30) ausgetragen werden.

Speed-Routinier Hannes Reichelt freut sich schon auf das Spektakel: "Wengen ist eine der schönsten Abfahrten im Jahr, einfach atemberaubend. Von mir aus könnten wir öfter hier fahren", sagt der 38-Jährige in der Krone.

Favorit? Geht es nach Herren-Cheftrainer Andreas Puelacher: "Max Franz ist auch in Wengen ein ganz heißer Kandidat!" (Heute Sport)

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