Höchststrafe für Ivanschitz, Traumtor von Korkmaz

Der Frankfurt-Legionär steht dank eines starken Auftritts gegen Mainz in der kicker -"Elf des Tages", für Ivanschitz gab es vom Trainer die Höchststrafe. Der Ex-Teamkicker wurde eingewechselt - und später wieder von Thomas Tuchel vom Feld geholt.

Ein Spiel, zwei Österreicher und Folgen wie Tag und Nacht. Nach dem packenden 3:3 zwischen Mainz 05 und Eintracht Frankfurt könnten die Gefühlswelten beim Frankfurter Ümit Korkmaz und Mainz-Legionär Andreas Ivanschitz unterschiedlicher kaum sein. Der in dieser Saison pechgebeutelte Korkmaz zeigte am Samstag eine ganz starke Leistung, bereitete ein Tor vor und erzielte das zwischenzeitliche 3:2 für sein Team mit einem Prachtschuss aus fast 30 Metern.

Korkmaz in "Elf des Tages"

Heute gab es dafür vom Fußball-Magazin kicker eine tolle Auszeichnung: Zum einen gab es die gute Note 2,5, zum anderen die erste Berufung in die "Elf des Tages". Viermal schon prangte in dieser Auswahl übrigens schon der Name Andreas Ivanschitz - doch das scheint eine Ewigkeit her zu sein. Beim Mainz-Legionär gibt es seit Monaten nur noch Negativ-Schlagzeilen. Gegen Frankfurt verhängte Trainer Thomas Tuchel gar die "Höchststrafe" über seinen Schützling: Ivanschitz wurde zur Halbzeit eingewechselt und nach durchaus bemühter Leistung (kicker-Note 3,5) in der 82. Minute wieder ausgetauscht.

"Respektlos"

Der Österreicher war nach Spielende sauer auf den Coach: "Für mich ist diese Aktion überhaupt nicht verständlich. Es ist ein bisschen respektlos. Ich finde, das macht man nicht", richtete er Tuchel via kicker aus. Der konterte mit einer klaren Ansage: "Dass Andreas sich nicht übermäßig freut, ist klar. Dass ich darauf keine Rücksicht nehmen kann, ist aber auch klar!"

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