Mit der angekündigten Anschaffung neuer hochmoderner Busse ohne Abgase gingen die Wiener Linien Ende 2022 in die Klima-Offensive. Öffi-Fahrgäste kommen bei sommerlichen Temperaturen in den aktuellen Bussen gehörig ins Schwitzen. Der Grund? Trotz Klima-Anlagen herrschen in den Wägen Innentemperaturen nahe der 30-Grad-Marke. "Heute" ging dem heißen Thema bei den Wiener Linien auf die Spur.
Mehrere Leser wandten sich mit der brandheißen Thematik an "Heute" – auch Bus-Fahrer kommen bei der Bedienung der Klima-Anlagen ins Schwitzen. Bei Beschwerden seitens der Fahrgäste seien die Lenker jedoch machtlos, wie die Pressestelle der Wiener Linien gegenüber "Heute" klarstellte:
„"Die Klimaanlage regelt die Temperatur im Fahrzeug automatisch. Innen und außen am Bus befinden sich Sensoren, die laufend die Temperatur messen."“
Die Busflotte der Wiener Linien ist zwar zu 100% klimatisiert – das heißt, sie lüften, heizen oder kühlen, je nach Temperatur. Trotzdem kommt bei brütender Hitze nicht zur Abkühlung in den Fahrzeugen, denn: "Die Größe unserer Klimaanlagen erlaubt eine Abkühlung der Temperatur im Fahrgastraum um zirka 5 Grad gegenüber der Außentemperatur. Ein Beispiel: Wenn es draußen 35 Grad hat, wird die Temperatur im Bus auf etwa 30 Grad gesenkt."
Doch nicht nur die Außentemperaturen machen den Klima-Plänen während der Fahrten einen Strich durch die Rechnung: "Bei jeder Haltestelle werden die Türen geöffnet und heiße Luft kommt herein. Außerdem ist jeder Fahrgast eine Wärmequelle, die durchschnittlich 120 Watt Energie abgibt."