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Höllen-Hitze – aber Wiener Öffi-Busse kühlen kaum noch

Am Mittwoch wischten sich zahllose Wiener bei über 30 Grad in den Öffi-Bussen die Schweißperlen von der Stirn. Der Grund: moderne Sensorik.
Robert Cajic
13.07.2023, 14:34
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Mit der angekündigten Anschaffung neuer hochmoderner Busse ohne Abgase gingen die Wiener Linien Ende 2022 in die Klima-Offensive. Öffi-Fahrgäste kommen bei sommerlichen Temperaturen in den aktuellen Bussen gehörig ins Schwitzen. Der Grund? Trotz Klima-Anlagen herrschen in den Wägen Innentemperaturen nahe der 30-Grad-Marke. "Heute" ging dem heißen Thema bei den Wiener Linien auf die Spur.

Busfahrer könne Temperaturen nicht senken

Mehrere Leser wandten sich mit der brandheißen Thematik an "Heute" – auch Bus-Fahrer kommen bei der Bedienung der Klima-Anlagen ins Schwitzen. Bei Beschwerden seitens der Fahrgäste seien die Lenker jedoch machtlos, wie die Pressestelle der Wiener Linien gegenüber "Heute" klarstellte:

„"Die Klimaanlage regelt die Temperatur im Fahrzeug automatisch. Innen und außen am Bus befinden sich Sensoren, die laufend die Temperatur messen."“
"Drei Einstellungsmöglichkeiten, selbes Ergebnis", heißt es für die Busfahrer der Wiener Linien.
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Mehrere Faktoren bereiten Klima-Probleme

Die Busflotte der Wiener Linien ist zwar zu 100% klimatisiert – das heißt, sie lüften, heizen oder kühlen, je nach Temperatur. Trotzdem kommt bei brütender Hitze nicht zur Abkühlung in den Fahrzeugen, denn: "Die Größe unserer Klimaanlagen erlaubt eine Abkühlung der Temperatur im Fahrgastraum um zirka 5 Grad gegenüber der Außentemperatur. Ein Beispiel: Wenn es draußen 35 Grad hat, wird die Temperatur im Bus auf etwa 30 Grad gesenkt."

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Doch nicht nur die Außentemperaturen machen den Klima-Plänen während der Fahrten einen Strich durch die Rechnung: "Bei jeder Haltestelle werden die Türen geöffnet und heiße Luft kommt herein. Außerdem ist jeder Fahrgast eine Wärmequelle, die durchschnittlich 120 Watt Energie abgibt."

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