Sport

Hoeneß kritisiert Sammer nach Wutrede

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:13

Der verbale Rundumschlag von Matthias Sammer nach dem 2:0-Heimsieg über Hannover sorgt für Unverständnis in der Führungsetage. Bayern-Präsident Uli Hoeneß und FCB-Legende Lothar Matthäus tadelten den Sportvorstand nun in aller Öffentlichkeit. Nur Ehrenpräsident Franz Beckenbauer steht hinter Sammers Aussagen.

sorgt für Unverständnis in der Führungsetage. Bayern-Präsident Uli Hoeneß und FCB-Legende Lothar Matthäus tadelten den Sportvorstand nun in aller Öffentlichkeit. Nur Ehrenpräsident Franz Beckenbauer steht hinter Sammers Aussagen.

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Hoeneß: "In Dortmund lachen sie sich doch tot"

Zumindest Franz Beckenbauer fand die Worte des Bayern-Sportvorstandes "legitim". Der "Kaiser" erklärte gegenüber der "Bild-Zeitung", dass Sammer "dicht an der Mannschaft und täglich beim Training" sei. Dadurch habe er "das Recht dazwischenzuhauen, wenn er Fehlentwicklungen sieht". Diese Meinung hat Beckenbauer relativ exklusiv. Uli Hoeneß kündigte ein Vier-Augen-Gespräch mit Sammer an, "weil ein Eindruck vom FC Bayern entsteht, der nicht gut ist. Man hat den Eindruck, als ob wir von fünf Spielen drei verloren und zwei unentschieden gespielt hätten. In Dortmund lachen sie sich doch tot".

Matthäus: "Zum jetzigen Zeitpunkt völlig unnötig"

Hoeneß erklärte zudem im Fachmagazin "kicker", dass die Kritik "zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig" sei. Sammer solle "die Kirche im Dorf lassen. Matthias muss aufpassen, dass er nicht über das Ziel hinausschießt. Wenn man so etwas jede Woche macht, verbrennt man sich irgendwann dabei". Lothar Matthäus war von Sammers Worten "echt geschockt". Gegenüber "Sport1" erklärte der deutsche Rekordnationalspieler: "Es war auch für die Spieler ein Angriff, der zum jetzigen Zeitpunkt völlig unnötig war."

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