In "Wontorra - der Fußballtalk" auf Sky nahm sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß einmal mehr kein Blatt vor dem Mund. Als der 65-Jährige auf den 222-Millionen-Transfer von Neymar angesprochen wurde, platzte ihm beinahe der Kragen.
"Wir alle haben nie für möglich gehalten, dass solch ein Transfer so kurzfristig zustande kommt", gestand Hoeneß. "Ich muss ehrlich sagen, dass ich Neymar weder für 220 Millionen noch für weniger geholt hätte. So gut finde ich den jetzt gar nicht."
"Dortmund verhält sich sehr klug"
Verständnis zeigte Hoeneß hingegen für Dortmund, das seinen streikenden Starspieler Ousmane Dembele (Barca lockt) suspendiert hat. "Ich finde, dass Borussia Dortmund sich bislang sehr klug verhalten hat", lobte er den Rivalen. "Man muss als großer Verein auch mal Stärke zeigen. Der 31. August kommt bald. Bis dahin können sie ihn ja einem Nebenplatz trainieren lassen."
Hoeneß erklärte außerdem, dass sich sein Klub genauso wie Dortmund verhalten hätte. "Die Schuld liegt auch beim Spieler", erzählte er. "Wenn der Spieler nicht zum Training kommt, dann hat er das ganz alleine zu verantworten. Irgendwann werden die Zuschauer das nicht mehr mitmachen. Man darf die Spieler nicht wie Götter behandeln, wenn sie sich nicht wie Götter benehmen."
(AK)