Sport

Hoeneß-Verschwörung? "Ferngesteuerte Kritik!"

Bayern-Boss Uli Hoeneß muss sich viel Kritik gefallen lassen. Jetzt holt er erneut zum Gegenschlag aus – und packt Verschwörungs-Theorien aus.
Heute Redaktion
13.09.2021, 18:47

Die Kritik an Uli Hoeneß reißt nicht ab. Nach verbalen Rundumschlägen gegen Spieler, Medien und Fans bläst dem Bayern-Boss ein heftiger Wind entgegen. Doch streitbar war er schon immer. Bei einer Veranstaltung in Stuttgart holte Hoeneß nun wieder zum Gegenschlag aus – und präsentierte eine Verschwörungstheorie.

Kampagne gegen Hoeneß?

Hoeneß nahm an einer Veranstaltung der "Stuttgarter Nachrichten" teil. Schon die Anreise per Zug war nicht nach seinem Geschmack: Lok kaputt, dann kein Wasser im Bordbistro des Ersatzzuges. Die Redelaune bremste das nicht. "Seit Wochen läuft da eine Kampagne, speziell auch gegen mich", stellte Hoeneß fest. Ob er an persönliche Konsequenzen denke? "Ich werde das für mich über Weihnachten in aller Ruhe und mit meiner Familie bewerten, wie es weitergeht."

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Ferngesteuerter Fan

Auch der Fan, der ihn bei der Jahreshauptversammlung in einer Brandrede anprangerte, war ein Thema. Hoeneß glaubt, dass da mehr dahinter steckt, als es zunächst den Anschein hat: "Der hat gar keine Fragen gestellt, hat nur von seinem Computer – wahrscheinlich von außen gesteuert – die Dinge losgelassen", glaubt der Bayern-Boss. Nachsatz: "Das war eine sehr vorbereitete Rede."

Kein baldiger Rücktritt

Rücktritts-Gedanken scheinen für ihn nun jedenfalls weniger ein Thema zu sein als vor der Hauptversammlung: "Ich habe nie gesagt, dass ich in einem Jahr wieder antrete, sondern ich habe gesagt: Ich versuche den FC Bayern in ein ruhiges Fahrwasser zu führen, bevor ich aufhören. Und wenn das möglich ist, möchte ich das tun." (heute.at)