Starke Vorstellung von Österreichs Fußball-Export Erwin Hoffer: "Jimmy" kommt beim Cup-Auftakt der Lauterer gegen den Zweitligisten VfL Osnabrück erst in der 74. Minute ins Spiel, macht sich aber prompt zum Helden der Partie. Mit zwei Treffern in der Verlängerung ballert die "laufende Handgranate" ihren Klub in die zweite Cup-Runde.
Der 1. FC Kaiserslautern schaute zum Zeitpunkt der Einwechslung des Ösi-Flitzers schon wie der Verlierer aus. Daran änderte sich bis zu 93. Minute nichts, bis der Kroate Srdjan Lakic seinen Mannschaft mit dem Treffer zum 1:1 vor dem Aus rettete. In der Nachspielzeit hielten sich 21 Mann am Feld vornehm zurück, bis eine Viertelstunde vor Spielende roch es nach Elfmeterschießen.
Zwei Tore in 5 Minuten
"Jimmy" Hoffer roch etwas anderes: Tore. 13 Sekunden nach Wiederanpfiff stürmte Hoffer mit Lakic nach vorne und netzte kurz vorm Elferpunkt flach ein (106. Minute). Fünf Minuten später machte der Neuzugang, was er am besten kann: Er wuselte sich bis in den Strafraum durch, ließ zwei Gegenspieler stehen und bezwang den VfL-Goalie knapp vorm Fünfer zum 3:1.
Von diesem Doppelschlag erholten sich die Osnabrücker nicht mehr. Zwar gelang ihnen fünf Minuten vor Schluss noch der Anschlusstreffer, Hoffers Glanzleistung hatten sie aber nicht mehr genug entgegenzusetzen. Kaiserslautern steht damit in der zweiten Cup-Runde.
Auch Maierhofer und Korkmaz weiter
Weiter sind auch Stefan Maierhofer mit dem MSV Duisburg und Ümit Korkmaz mit Eintracht Frankfurt. Maierhofer stand bis zur 62. Minute am Platz und traf einmal die Stange, der MSV siegte 2:0. Frankfurt gewann gegen den Unterligisten SV Wilhelmshaven ohne Korkmaz 4:0. Rubin Okotie ist heute beim Spiel seines FC Nürnberg gegen Eintracht Trier nur Zuschauer.