Wie der Kurier heute berichtet, wurde Rapid-Kapitän Steffen Hofmann und seine Familie mehrfach von einer Frau aus dem klubeigenen VIP-Bereich bedroht. Erst als der Deutsche sich weigerte, unter diesen Umständen aufzulaufen, wurde die Aussprache gesucht.
Erst nach stundenlangen Diskussionen bestieg Steffen Hofmann gestern den Mannschaftsbus für die Reise nach Ried für das heutige Meisterschaftsspiel. Zuvor wollte der Kapitän der Grün-Weißen nach einem Gespräch mit Trainer Peter Pacult, der Verständnis zeigte, bis auf weiteres nicht für Rapid spielen.
Auslöser war ein Streit zwischen der Familie des 30-Jährigen und einem weiblichen VIP-Gast. Vor drei Wochen informierte Hofmann bereits die Klubführung über die Probleme mit der Frau, die über ihn und seine Familie öffentlich herzog. Über Details oder den Hintergrund der verbalen Auseinandersetzungen schweigt sich der Kurier jedoch aus. Auch auf Anfrage von Heute hielt sich Rapid bedeckt.
Laut dem Bericht kam es aber zu keiner Lösung - stattdessen eskalierte die Situation beim Europa-League-Spiel in Porto. Angeblich fühlte sich die gesamte Familie Hofmanns aufgrund der gefallenen Worte massiv bedroht. Erst als Hofmann mit Arbeitsverweigerung drohte, wurde die Aussprache mit der Frau gesucht. "Diese Sache hat mich belastet. Ich hoffe, dass ich mich jetzt wieder voll auf Rapid konzentrieren kann", wird Hofmann zitiert.