Als sich im Juni ein Forscher einen Kilometer unter der Erde ein Schädel-Hirn-Traum zuzog, kam er erst nach elf Tagen ins Spital - doch genau das dürfte ihn gerettet haben.
Als sich im Juni ein zuzog, kam er erst nach elf Tagen ins Spital – doch genau das dürfte ihn gerettet haben.
Patienten mit einem Schädel-Hirn-Trauma landen normalerweise sofort auf der Intensivstation. Doch als sich Johann Westhauser in der an der Grenze zu Bayern schwer verletzte, dauerte es elf Tage, bis er endlich im Spital war. Nur zwölf Tage später wurde er entlassen, nach zwei Monaten ging er wieder arbeiten – alles ohne bleibende Schäden!
Ärzte rätseln nun, wieso er diese lebensbedrohliche Verletzung angesichts der widrigen Umstände so gut wegstecken konnte. Die paradoxe Erklärung: Ihm kam offenbar zugute, dass vier Tage lang kein Arzt bei ihm war, dann erst der Transport losging. Die höllische Stille in der Höhle und der Mangel an Infusionen ließen die Gehirnschwellung zurückgehen.