Hooligans lieferten sich Massenschlägerei mit Asylwerbern

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In den frühen Morgenstunden des Freitags war die Linzer Innenstadt Schauplatz einer Massenschlägerei zwischen LASK-Hooligans und afghanischen Asylwerbern. Bis zu 40 Personen sollen sich gegenseitig attackiert haben - auch Messer waren im Spiel.
 

Die Polizei wurde gegen 4 Uhr in der Früh alarmiert, es würden mehrere Personen in der Badgasse der Linzer Altstadt aufeinander losgehen. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, war die Auseinandersetzung bereits eskaliert. Den Polizisten bot sich ein schauriger Anblick: Bis zu 40 Personen prügelten aufeinander ein. Auf der einen Seite LASK-Hooligans, zum Teil mit nackten Oberkörpern, auf der anderen Seite vorwiegend afghanische Asylwerber. Bei der Massenschlägerei flogen aber nicht nur die Fäuste, einige der Männer waren sogar mit Messern bewaffnet. 

20 Polizisten setzten Tränengas ein

Zunächst versuchten zwei Polizisten die Gruppen vergeblich zu trennen. Als dann die Verstärkung mit rund 20 Mann ankam, musste Tränengas und Pfefferspray eingesetzt werden um die Gruppierungen zu trennen - erst dann konnte die Rauferei beendet werden. Ein Asylwerber und zwei LASK-Anhänger wurden bei der Schlägerei verletzt. Da aber mehrere Personen beim Einschreiten der Beamten davon gelaufen sind, geht die Polizei von mehreren Verletzten aus. 

Die Massenschlägerei soll laut ersten Ermittlungen bewusst provoziert worden sein. Vor einer Woche waren bereits LASK-Hooligans und Asylwerber in der Linzer Altstadt aneinander geraten. Die Polizei untersucht nun, ob die beiden Auseinandersetzungen miteinander zusammenhängen. 
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