"Hoopers" - Teamwork über große Distanz

"Hoopers" ist noch wenig etabliert in Österreich, erfreut sich aber zunehmend an Beliebtheit.
"Hoopers" ist noch wenig etabliert in Österreich, erfreut sich aber zunehmend an Beliebtheit.Getty Images/iStockphoto
Nach "Dog Diving" und "Rally Obedience" sehen wir heute bei dem Distanzsport "Hoopers" näher hin und stellen fest: Eine tolle Auslastung für den Hund.

Um unsere Serie über Hundesportarten fortzuführen, waren wir auf einem der wenigen Hundeplätze in Niederösterreich die den Distanz-Hundesport "Hoopers" anbietet. Nachdem wir von Hundetrainerin Lisa Biegler (Hundekompetenzzentrum Dog Cooperation) eine kleine Vorführung zu diesem interessanten Hundesport erhalten haben, hoffen wir sehr, dass sich "Hoopers" in Österreich schnell etablieren wird: Eine großartige Auslastung und ein echter Spaß für jeden Hund!

Was ist das Ziel?

Bei "Hoopers" wird, wie auch in anderen Hundesportarten ein Parcours gesteckt, den der Hund in der richtigen Reihenfolge meistern muss. Unsere Vierbeiner müssen sich hier durch Reifen/Bögen (Hoops), um Tonnen und durch Tunnel manövrieren mit dem großen Unterschied zu Agility, dass Frauchen oder Herrchen nicht mitlaufen darf. Das steht nämlich in einem abgegrenzten Führbereich und darf den Hund nur über Kommandos und Körpersprache leiten.

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Kann das jeder Hund?

Prinzipiell ja. Jeder lauffreudige Hund wird hier auf seine Kosten kommen, denn auch wenn es nicht um Geschwindigkeit, sondern um die exakte Ausführung geht, flitzen die Vierbeiner hier ganz schön schnell durch den Parcours. Die größte Herausforderung für den Hund ist hier definitiv das Lösen vom Hundeführer der, wie oben bereits erwähnt, ziemlich mittig seinen Platz hat und die Kommandos rechtzeitig zuruft. Hat der Hund bereits eine Ausbildung im Agility, wird er im "Hoopers" natürlich schneller voran kommen, da er ein "Vor, links, rechts, außen" bereits kennt.

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Achtung!

Auch wenn "Hoopers" gerne als die gelenksschonende Alternative zu Agility angepriesen wird - da der Hund nicht springen muss - sollte man trotzdem vorher beim Tierarzt abklären lassen, ob Hüften, Rücken und Schultern in Ordnung sind. Teilweise laufen die Hunde sehr enge Kreise, weshalb der Schwerpunkt selten mittig ausgerichtet ist. Ein kleiner Check-Up sollte deshalb vor Beginn eines jeden Hundesports durchgeführt werden.

In Österreich steckt "Hoopers" noch in den Kinderschuhen und wird sehr selten angeboten. Selbst in Deutschland gibt es erst seit 2020 eine Prüfungsordnung. Um es einmal auszuprobieren, kann man sich allerdings gerne zu einem unverbindlichen Schnuppern, oder Workshop in der "Dog Cooperation" anmelden. Viel Spaß!

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