Kommt er zurück?

Horner bastelt mit ganz neuem Team an F1-Comeback

Christian Horner macht ernst. Nach seinem Red-Bull-Aus hat der Brite nun ein ganz neues Formel-1-Projekt auf dem Tisch liegen.
Sport Heute
26.05.2026, 06:50
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Anfang Juli 2025 zog Red Bull die Reißleine. Da setzte der österreichische Energydrink-Konzern den Briten als Teamchef ab. Horner war der teaminterne Machtkampf mit dem sogenannten "österreichischen" Bullen-Flügel rund um Motorsportkonsulent Helmut Marko, Geschäftsführer Oliver Mintzlaff und nicht zuletzt dem Verstappen-Lager auf den Kopf gefallen. Dazu kam die Erfolglosigkeit zu Jahresbeginn 2025 und die Affäre rund um schwere Anschuldigungen seiner Ex-Mitarbeiterin. Horner musste die Formel 1 verlassen.

An einen gänzlichen Abschied des Briten von der Motorsport-"Königsklasse" glaubt aber ohnehin niemand. Schon allein deshalb, weil der Brite mit einem Einstieg bei Alpine in Verbindung gebracht wurde. Horner solle ein Konsortium aufstellen wollen, um 24 Prozent des Rennstalls zu erwerben – dies ist frühestens im September 2026 möglich.

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Was läuft da mit Horner und BYD?

Allerdings ist das einstige Renault-Werksteam, das aktuell mit Mercedes-Motoren fährt, nicht die einzige Option für den 52-Jährigen. Horner soll nämlich einigen Medienberichten zufolge mit dem chinesischen Elektroautohersteller BYD über einen Formel-1-Einstieg reden. Der Hersteller soll große Pläne hegen, als zwölftes Team in die Motorsport-"Königsklasse" einzusteigen. Und auch Horner wolle demnach dabei sein. Zuletzt traf der Brite mehrfach die BYD-Vizepräsidentin Stella Li, soll bei den Filmfestspielen in Cannes als Gast der chinesischen Automarke gewesen sein.

Horner wolle jedenfalls bei einer Formel-1-Rückkehr auch Anteile am Team erhalten – wie es auch sein Dauerrivale Toto Wolff bei Mercedes hat. Dann könne der Brite nämlich nicht so leicht entlassen werden, sei immerhin weiter Anteilseigner am Rennstall.

Seit Anfang Mai ist Horner jedenfalls ein "freier Mann", da endete nach seinem Bullen-Rauswurf eine vertraglich festgeschriebene Klausel, die den Wechsel zu einem anderen Team verbot.

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