Der ehemalige Formel-1-Pilot erklärte, dass Hamiltons Zukunft bei Ferrari offenbar stark von seiner eigenen Entscheidung abhängt. Laut Brundle könnte der siebenfache Weltmeister selbst bestimmen, wie lange er bei den Italienern bleibt – zumindest für zwei weitere Saisonen. Sollte Hamilton 2026 oder 2027 aufhören, dann wohl nur deshalb, weil er "keinen Spaß mehr" habe oder die gewünschten Ergebnisse ausbleiben würden.
Zuletzt machten Gerüchte die Runde, Hamilton könnte rund um seinen Heim-Grand-Prix in Silverstone sein Karriereende bekannt geben. Der Siebenfach-Weltmeister wischte diese Spekulationen zuletzt beiseite, er wolle auch 2024 für Ferrari an den Start gehen. "Er genießt es jedenfalls viel mehr, in diesen Autos zu fahren, als in der Ground-Effect-Ära. Er sieht zufriedener aus", meinte der britische Ex-Pilot.
Und enthüllte gleichzeitig eine bisher nicht bekannte Klausel. "Was ich gehört habe, ist, dass Lewis eine einseitige Option für 2028 in seinem Vertrag hat, wenn er bei Ferrari bleiben möchte", erzählte der Formel-1-Experte. Hamilton könnte also über das Jahr hinaus noch zwei Saisonen lang für die Italiener fahren.
Brundle betonte gleichzeitig, dass es noch viel zu früh sei, über ein Karriereende zu spekulieren. Entscheidend werde sein, wie Hamilton seine zweite Saison bei Ferrari absolviert.
Der Brite hatte in seiner ersten Saison bei der Scuderia große Schwierigkeiten. Er blieb erstmals in seiner Karriere ohne Grand-Prix-Podestplatz, während Teamkollege Charles Leclerc mehrfach aufs Podium fuhr.
Trotz der enttäuschenden Ergebnisse glaubt Brundle weiterhin an Hamilton. Vor allem der große Regelumbruch 2026 könnte dem Rekordweltmeister laut dem TV-Experten wieder in die Karten spielen.
In Montreal fuhr der Brite hinter Kimi Antonelli auf Rang zwei: "ich liebe diesen Job", meinte er.