George Russell kämpfte in Kanada mit Teamkollege Kimi Antonelli lange um den Sieg, dann gab sein Auto allerdings ohne Fremdeinwirkung den Geist auf und der Brite schied aus. Danach ließ der Mercedes-Star seinem Frust freien Lauf – und wird dafür nach dem völlig verpatzten Rennen jetzt auch noch bestraft.
Russell war gezwungen, seinen Boliden in Sektor zwei abzustellen. Dann kam es zum strafbaren Zwischenfall: Der Mercedes-Star montierte seine Kopfstütze ab und schleuderte sie frustriert auf die Fahrbahn. Und genau dafür wird er jetzt zur Kasse gebeten.
Denn Russell bekommt eine Geldstrafe in der Höhe von 5000 Euro aufgebrummt. Allerdings wurde die Strafe für zwölf Monate auf Bewährung ausgesetzt. Sportliche Konsequenzen bleiben Russell erspart. Die FIA zeigte sich bei der Entscheidung dennoch milde.
In ihrer Begründung erklärten die Rennkommissare, Russell habe seine Frustration offen eingeräumt und sich für sein Verhalten entschuldigt. "Der Fahrer erklärte, er sei äußerst frustriert darüber gewesen, das Rennen nicht beendet zu haben", heißt es im Statement. Russell habe außerdem eingeräumt, "dass er kein gutes Vorbild gewesen sei" und sogar eine öffentliche Entschuldigung angeboten.
Theoretisch hätte dem Mercedes-Star auch eine sportliche Strafe gedroht – etwa eine Startplatzstrafe für das kommende Rennen in Monaco. Dazu kam es letztlich aber nicht.