Gegen F1-Ikone

Verstappen schießt zurück: "Redet so viel Blödsinn"

Formel-1-Star Max Verstappen schießt zurück. Der Niederländer knöpfte sich nach provokanten Aussagen den Ex-Rennfahrer Juan Pablo Montoya vor.
Sport Heute
24.05.2026, 08:42
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Verstappen nimmt sich selten ein Blatt vor den Mund. Das zeigte sich vor allem zu Beginn der neuen Formel-1-Saison, als der Vierfach-Weltmeister kein gutes Haar an den Regeländerungen für 2026 ließ – 50 Prozent der Leistung kommen schließlich von einem Elektromotor. Das veränderte das Rennfahren aber deutlich. Deshalb sprach der Sieger von 71 Grands Prix bereits von "Anti Racing", von "Formel E auf Steroiden" und von "Mario Kart".

Kritik an der Motorsport-"Königsklasse", die der Ex-Pilot Juan Pablo Montoya nicht nachvollziehen konnte. Der Kolumbianer hatte sogar eine Sperre für Verstappen wegen seiner Äußerungen ins Spiel gebracht. "Sperrt ihn", sagte er. "Gebt ihm sieben, acht Punkte auf seine Lizenz. Was auch immer er danach macht, er wäre gesperrt", sagte Montoya, bezog sich dabei auf das Strafpunktesystem in der Motorsport-"Königsklasse". Häuft ein Fahrer zwölf Schlechtpunkte innerhalb von zwölf Monaten auf seiner Superlizenz an, muss er ein Rennen pausieren. "Ich garantiere euch, all seine Aussagen wären dann anders", meinte Montoya über den Vierfach-Weltmeister.

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Verstappen schlägt zurück

Diese harsche Kritik wollte der Red-Bull-Star so nicht auf sich sitzen lassen und schoss ebenso wortgewaltig gegen Montoya zurück. "Ich weiß nicht, was sein Problem ist", richtete Verstappen dem Ex-Piloten im "Telegraaf" aus, und fügte an: "Ich kann auch mit jemandem, der so viel Blödsinn redet, nichts anfangen."

"Ich verstehe nicht, wie solche Menschen von der Formel 1 bezahlt werden können, weil er manchmal für sie arbeitet. Einen, der so viel Blödsinn redet, will man doch nicht im Fahrerlager haben", schoss Verstappen zurück. Der Niederländer glaubt, Montoya wolle einfach nur Aufmerksamkeit.

"Es ist so ein Fall: Wenn ich etwas anderes sage, als die anderen, bin ich relevant", erklärte der Red-Bull-Star. "Es stört mich nicht, das ist sein Problem. Ich lebe mein Leben, lasse mich davon nicht beeinflussen", so der 28-Jährige.

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