"Nicht für irgendetwas"

Horner koppelt F1-Rückkehr an eine Bedingung

Christian Horner hat nach dem Aus bei Red Bull sein langes Schweigen gebrochen und über seine Zukunft im F1-Zirkus gesprochen.
Sport Heute
02.02.2026, 16:13
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Acht Fahrertitel (je vier mit Sebastian Vettel und Max Verstappen) und sechs Konstrukteurs‑Weltmeisterschaften hat Christian Horner in seiner Zeit bei Red Bull Racing geholt, bevor seine Ära beim österreichischen Rennstall im vergangenen Sommer nach einer sportlichen Talfahrt und internen Machtkämpfen zu Ende ging. Rund sieben Monate später steht nun fest: Er will in die Formel 1 zurückkehren – allerdings nur zu bestimmten Bedingungen, was zum Knackpunkt werden könnte.

Horner will zurück

"Ich habe das Gefühl, dass ich in der Formel 1 noch unerledigte Aufgaben habe", verlautbarte der 52-Jährige bei der European Motor Show in Dublin. Klar wurde dabei auch: Für seine Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports hat er jedenfalls ganz bestimmte Vorstellungen. Die erste davon: Eine Chance auf Siege. "Ich werde nicht für irgendetwas zurückkommen. Ich werde nur für etwas zurückkommen, das gewinnen kann." Ohne sportliche Perspektive habe er kein Interesse an einer Rückkehr ins Paddock.

Wie Marko bei Red Bull

Und auch für die Art eines möglichen neuen Arbeitsverhältnisses hat er genaue Vorstellungen. "Ich würde lieber Partner sein als nur ein Angestellter", schilderte Horner. Also eine Rolle ähnlich, wie sie Dr. Helmut Marko über knapp 20 Jahre bei Red Bull innehatte. Außerdem stellte er klar: "Ich muss nicht zurückkommen. Ich könnte meine Karriere jetzt beenden."

Ganz so ist es dann aber wohl doch nicht. Denn sein Aus bei Red Bull ist mit einem großen Wermutstropfen einhergegangen – seine Rückkehr wohl eine Herzensangelegenheit. "Ich vermisse den Sport, ich vermisse die Menschen, ich vermisse das Team, das ich aufgebaut habe. Ich hatte 21 unglaubliche Jahre in der Formel 1", schilderte der ehemalige umstrittene Red-Bull-Teamchef.

Mögliche Destination: Alpine

Die Gerüchte um eine mögliche neue Aufgabe des 52-Jährigen halten sich jedenfalls seit seinem Aus hartnäckig. Horner bestätigte, dass er bereits mit allen Teams im Fahrerlager gesprochen habe – "von ganz unten bis zur Spitze". Das anhaltende Interesse nehme er als Kompliment wahr, betonte er. Konkrete Entscheidungen werde es aber wohl erst im Frühjahr geben, da ihm vertraglich ohnehin erst dann Spielraum für einen Wechsel bleibt.

Neben einer Zusammenarbeit mit Alpine, fiel zuletzt auch sein Name im Zusammenhang mit einem möglichen Engagement bei Aston Martin oder auch Ferrari. Besonders spannend ist allerdings die Option Alpine: Dort soll der Minderheitsgesellschafter Otro Capital bereit sein, seine Anteile (24 Prozent) zu verkaufen – und offenbar hat es bereits Kontakt zu Horner gegeben.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 02.02.2026, 16:23, 02.02.2026, 16:13
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