Horror-Kurs: "Sind mehr in der Luft als auf Skiern"

Wieder überschattete ein schwerer Sturz auf der gefürchteten Horror-Cross-Piste eine Olympia-Entscheidung. Die Kritik am Kurs wird immer lauter.

In der ersten Runde war die Kanadierin India Sherret zu weit gesprungen, konnte nicht sicher landen und rutschte über eine weitere Welle. Sie musste im Akia abtransportiert werden.

Der Sturz im letzten Cross-Bewerb reiht sich nahtlos in die Orgie von Abflügen auf der Piste im Phoenix Show Park ein.

"Mehr in der Luft als auf Skiern"

Dabei hatten die Veranstalter keinen Grund zu Umbauten gesehen. Allein das geringere Tempo im Damen-Bewerb würde die Sprünge nicht mehr gefährlich machen. Eine klare Fehleinschätzung.

Das verstand auch Sabine Wittner, die Sportliche Leiterin der Skicrosser, nicht. "Es ist zwar langsamer geworden, aber das birgt die Gefahr, dass man bei den Sprüngen zu kurz kommt", so Wittner im ORF.

Wittner platzte aufgrund der schweren Stürze der Kragen: "Das ist nicht meine Vorstellung von Skicross. Wir sind Skifahrer, Rennläufer. Wir sollten nicht mehr in der Luft sein als auf den Skiern. Da müssen wir sicher diskutieren." (wem)

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