Zehn Minuten sind noch zu spielen, als sich Sevillas Abwehrspieler Sergio Escudero in der Partie gegen Villarreal zum Kopfball-Duell hochschraubt. Doch dann verliert der 28-Jährige in der Luft die Kontrolle über seinen Körper, er dreht sich seitlich und schlägt auch so im Boden ein.
Um den Sturz aufzufangen, streckt Escudero seinen Arm Richtung Rasen – was er besser nicht getan hätte. Sein Ellbogen hält der Wucht des Aufpralls nicht stand und biegt sich von einer Sekunde auf die andere in die völlig falsche Richtung. Der Spanier schreit laut auf, wird wenig später auf der Trage aus dem Stadion abtransportiert. Im Stadion ist es gespenstisch still, die Zuschauer sind sichtlich geschockt von der Verletzung Escuderos.
Im Krankenhaus stellen die Ärzte eine Luxation des Ellbogens sowie einen möglichen Bruch fest. Escudero verbringt die Nacht im Krankenhaus, eine Operation ist laut einer Pressemitteilung des FC Sevilla aber nicht nötig.
(Heute Sport)