Hosiner wechselt noch nicht zu Hoffenheim

Philipp Hosiner wird nicht zum deutschen Bundesligisten Hoffenheim wechseln, zumindest noch nicht. Die erste Verhandlungsrunde zwischen der Wiener Austria und den Deutschen brachte vorläufig kein Ergebnis. Hoffenheim ist allerdings nicht der einzige Klub, der den österreichischen Torschützenkönig verpflichten will.


32 Tore in 36 Bundesligapartien - mit einer solchen Bilanz machte der Burgenländer ordentlich auf sich aufmerksam. Die Liste der Klubs, die angeblich an Hosiner Interesse haben, ist lang. In den letzten Wochen wurde der Stürmer unter anderem mit Lazio Rom, Borussia Mönchengladbach, dem HSV, Ajax Amsterdam und PSV Eindhoven in Verbindung gebracht. Zuletzt kam auch noch der FC Valencia ins Spiel.

Vorgesprochen hat bislang offiziell aber nur Hoffenheim. Am Freitagvormittag war eine mehrköpfige Delegation in Wien zu Gast, die Gespräche mit der Austria-Führungsetage zogen sich über Stunden. "Wenn man so will, kann man sagen, dass die Gespräche ohne Ergebnis verlaufen sind. Hosiner hat inklusive Option bei uns einen Vertrag bis 2016 ", erklärte Austria-Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer.

"Meldungen, wonach sein Wechsel bereits fix sei, sind total falsch", fügte Kraetschmer hinzu. "Ich kann nur bestätigen, dass Interesse vorliegt und verhandelt wurde. Der Ball liegt jetzt bei Hoffenheim." Laut dem Wirtschaftsvorstand wird es auch sobald keine Einigung geben. Dass Hosiner seinem Ex-Coach Peter Stöger nach Köln folgt, .

Hosiner-Manager glaubt nicht an Wechsel

Hosiners Manager Wolfgang Rebernig ist ein wenig enttäuscht. "Hoffenheim ist wegen zu großer Differenz zwischen Angebot und Nachfrage unverrichteter Dinge wieder heimgekehrt." Rebernig berichtete weiters, dass insgesamt drei Clubs Interesse am 24-Jährigen gezeigt hätten, die auch in dessen Portfolio passen würden. "Hoffenheim hatte Priorität. Ich glaube aber eher nicht, dass noch nachverhandelt wird", sagte Rebernig.
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