Hütter: "Wir haben uns in einen Rausch gespielt"

Red Bull Salzburg denkt nach dem 6:1-Kantersieg zum Bundesliga-Auftakt am Samstag gegen Rapid Wien bereits an die Champions League. Während sich Adi Hütter von seinen Bullen überrascht zeigte, weiß sein Gegenüber Zoran Barisic, dass noch viel Arbeit auf ihn wartet.

Red Bull Salzburg denkt nach dem zum Bundesliga-Auftakt am Samstag gegen Rapid Wien bereits an die Champions League. Während sich Adi Hütter von seinen Bullen überrascht zeigte, weiß sein Gegenüber Zoran Barisic, dass noch viel Arbeit auf ihn wartet.

Vom "Rapid-Trauma" haben sich die Salzburger selbst therapiert. Die Duelle der beiden Teams verliefen in der vergangenen Saison auf Augenhöhe und hohem Niveau, doch die Hütteldorfer konnten daran nicht anknüpfen. In der ersten Halbzeit konnte Rapid noch Chancen kreieren, doch nach der Pause brach aus Wiener Sicht alles zusammen. "Nach der Pause hat sich die Mannschaft in einen wahren Rausch gespielt und herrliche Tore erzielt. Wir haben deswegen so gut gespielt, weil vor allem das Pressing bestens funktioniert hat", meinte Hütter, der von einem "verdienten Sieg", sprach.

Hütter vom eigenen Team überrascht

Für den Vorarlberger war dies keine Selbstverständlichkeit. "Die Mannschaft hat mich in der Vorbereitung nicht total überzeugt, deshalb war ich heute überrascht, dass sie so aufgetreten ist", so Hütter, der in Gedanken bereits bei der Champions League ist. "Unsere Ansprüche sind nicht nur, dass wir in der Liga guten Fußball spielen, sondern auch in die Gruppenphase der Champions League einziehen."

An den Europacup wird bei den Grün-Weißen kein Gedanke verschwendet. "Ich muss den Hebel überall ansetzen, wir müssen weiterarbeiten. Wir müssen schauen, dass gewisse Automatismen besser funktionieren, wir besser gegen den Ball arbeiten und unser Umschaltverhalten in beide Richtungen und die Effizienz vor dem Tor verbessern, weil einige Chancen waren heute auch für uns vorhanden", erklärte Barisic gegenüber "Sky".

Misslungenes Experiment

Sein Versuch, Innenverteidiger Maximilian Hofmann auf der rechten Außenbahn spielen zu lassen, schlug fehl. Der Rapid-Trainer übernahm die Verantwortung dafür. "Ich würde die Niederlage nicht an ihm festmachen. Salzburg verfügt über vier sehr starke Offensivkräfte, die jede Abwehr auseinanderreißen können", meinte Barisic.

Seine Spieler versuchen die Niederlage schnell abzuhaken. "Nach dem 3:0 sind wie ein bisschen unter die Räder gekommen. Aber es ist auch nur ein Spiel mit drei Punkten. Ob du das mit sechs Toren verlierst oder mit einem, ist in Wahrheit auch scheißegal", sagte Abwehrchef Mario Sonnleitner. Kapitän Steffen Hofmann versucht es mit Optimismus: "Das tut uns allen jetzt sehr weh und sehr leid. Aber wir dürfen jetzt nicht die Flinte ins Korn schmeißen und müssen schauen, dass wir in die Spur finden."

Sechs Rapid-Fans waren so frustriert, dass sie am Rückweg im Zug .

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