Für Kayla Krystin (31) geht mit ihrer Teilnahme beim ESC-Vorentscheid "Vienna Calling" am 20. Februar ein großer Traum in Erfüllung. Mit "I Brenn" startet die Tirolerin in Richtung Eurovision Song Contest – und erzählt darin ihre eigene Geschichte: Von Zweifel, von Schatten und davon, wie sie ihr inneres Feuer neu entfacht hat.
Die Chance, Österreich im eigenen Land vertreten zu dürfen, bedeutet ihr besonders viel – auch weil sie im Tiroler Dialekt singt. "Dadurch ist alles noch viel heimatverbundener," erzählt sie im "Heute"-Talk und ist überzeugt, dass sie mit dem Mundart-Song die Menschen besser erreichen kann, weil ihr der Dialekt am nächsten am Herzen liegt und sie sich dadurch "besser ausdrücken kann," so die Sängerin.
Im Grunde genommen führt die 31-Jährige ein Doppelleben. Während sie an vielen Tagen als Kayla Krystin das Publikum in den Bann zieht, arbeitet sie die restliche Zeit als Michaela in einer Zahnarztpraxis in Innsbruck: "Ich bin ja nebenbei noch Zahnarztassistentin. Ich mach's jetzt nicht mehr Vollzeit, weil das irgendwann einfach nicht mehr geht, aber was für mich möglich ist, bin ich in der Praxis."
Große Bühnen sind für Kayla kein Neuland: Ob auf der Bühne mit Andreas Gabalier oder als Vorprogramm für "The Jacksons" – die Sängerin hat Live-Show-Erfahrung. Der Gedanke im Mai vor Millionen Menschen aufzutreten, schüchtert sie daher nicht ein – im Gegenteil. Sie macht im Gespräch mit "Heute" klar: "Ich find's manchmal sogar schlimmer, wenn da jetzt drei Leute vor mir stehen und sagen 'sing was'".
Sollte sie von Publikum und Jury als Österreichs ESC-Kandidatin gewählt werden, hat Kayla Krystin bereits klare Vorstellungen: Eine spektakuläre Show – idealerweise mit Feuer, Nebel und in der Luft fliegend. Und danach? "Sprungbrett nutzen und alles nehmen, was kommt."