Darum ist er NICHT beim ESC

Steger-Song war ORF zu riskant? Er reagiert jetzt

Chris Steger hat sich tatsächlich für den Vorentscheid zum Song Contest beworben. Sein Song "Schleich di" hat es aber nicht in die Show geschafft.
Heute Entertainment
25.01.2026, 18:59
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Er hätte Österreichs Beitrag für den Eurovision Song Contest 2026 werden können, doch daraus wurde nichts. Chris Steger wollte mit dem Dialekt-Titel "Schleich di" beim ORF-Vorentscheid "Vienna Calling – Wer singt für Österreich?" antreten. Jetzt ist klar: Der Song wurde abgelehnt. Der Grund sorgt bei ihm für ein wenig Kopfschütteln.

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, galt der Titel den Verantwortlichen als zu heikel. Denn übersetzt bedeutet "Schleich di" so viel wie "Hau ab" oder drastischer formuliert "Fuck off". Zu viel Provokation für den ESC? Offenbar ja.

Nochmal zum ESC? Eher nicht

Dabei wirkt Chris Steger selbst alles andere als verbittert. Hinter den Kulissen des "Wenn die Musi spielt"-Winter Open Air, wo er den Song sogar live in ORF2 präsentierte, sprach der Musiker im "Schlagerpuls"-Interview offen über die Situation.

"Mit Christof Straub, mit dem ich schon mehrere Lieder schrieb, kam die Idee auf. Ich hatte mir gedacht, es da einfach mal hinzuschicken", erzählt Steger über seine Bewerbung für den Vorentscheid. Große Ambitionen? Eher nicht. Vielmehr eine spontane Idee aus dem kreativen Prozess heraus.

Dass der Song abgelehnt wurde, kann der Sänger nur bedingt nachvollziehen. "Ich finde ihn harmlos. Es ist so wie es ist", sagt er trocken. Auf die Frage, ob er es in Zukunft noch einmal beim ESC versuchen würde, folgt eine überraschend ehrliche Antwort: "Ich glaube eher nicht. Es war auch eher so aus Spaß."

Und wie geht er persönlich mit der Absage um? Auch hier bleibt Steger seinem Stil treu und kontert mit einem Schmunzeln: "Genau so, wie es in dem Lied besungen wird."

Während der ORF mit "Vienna Calling" eine große, neue ESC-Show für den 20. Februar vorbereitet, zeigt der Fall Chris Steger schon jetzt, wie streng hinter den Kulissen aussortiert wird. Provokation offenbar unerwünscht – selbst dann, wenn sie in Dialekt verpackt ist.

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