Der schwedische Fußball-Star Zlatan Ibrahimovic hat sich kräftig in die Nesseln gesetzt. Der Kicker hatte in einem Interview gesagt, man könne Männer- und Frauen-Fußball nicht miteinander vergleichen. Unmittelbar danach hagelte es Kritik. Dumm, arrogant, herablassend, höhnisch lauteten einige der Reaktionen.
Der schwedische Fußball-Star hat sich kräftig in die Nesseln gesetzt. Der Kicker hatte in einem Interview gesagt, man könne Männer- und Frauen-Fußball nicht miteinander vergleichen. Unmittelbar danach hagelte es Kritik. Dumm, arrogant, herablassend, höhnisch lauteten einige der Reaktionen.
Die Bemerkung Ibrahimovics sei "eine der dümmsten" die sie jemals gelesen habe, twitterte die schwedische Teamspielerin Nilla Fischer noch am Weihnachtstag. Zu ihr gesellten sich am Stefanitag weitere Fußballerinnen und Sportkommentatoren.
Autogramm als Trostpreis
Im selben Interview tätigte Ibrahimovic gleich eine weitere Aussage. Er könne der - im Gegensatz zum Rekordinternationalen Anders Svensson - bei der Wahl der erfolgreichsten Sportler trotz noch mehr Team-Einsätzen ohne Autopreis verbliebenen Nationalspielerin Therese Sjögran das Fahrrad signieren - "Dann wird es wieder gut".
"Erniedrigend und höhnisch"
Der Sportchef des Privatsenders TV4, Emir Osmanbegovic, bezeichnete diese Bemerkung als "erniedrigend und unterdrückend". Der Fußballkommentator der Zeitung "Aftonbladet", Robert Laul, schrieb, das sei "höhnisch und arrogant".
Die ehemalige Teamspielerin Hanna Marklund verteidigte Ibrahimovic insofern, als sie meinte, sie stimme im Prinzip mit ihm überein, dass man die individuellen Leistungen im Männer- und Frauenfußball nicht vergleichen könne. Die inkriminierte Äußerung sei jedoch "gedankenlos" gewesen.