Nach seinem Kreuzbandriss im April 2017 stand die Karriere von Zlatan Ibrahimovic vor dem Ende. Nun sprach der 36-jährige Schwede über seinen harten Weg zurück. Ibrahimovic bat seinen damaligen Trainer Jose Mourinho sogar, ihn nicht aufzustellen.
Dabei war Ibrahimovic in seiner ersten Saison bei Manchester United voll eingeschlagen, erzielte 28 Treffer. Bis zum Viertelfinal-Rückspiel in der Europa League gegen Anderlecht. Ibrahimovic riss sich das Kreuzband, bangte um seine Karriere.
"War nicht bereit, Zlatan zu sein"
Der Schwede ist als Kämpfer bekannt, stand sieben Monate danach schon wieder auf dem Feld. Doch diese Zeit war alles andere als leicht, wie Ibrahimovic jetzt der BBCerzählte. "Der Kopf kann bereit sein, mein Knie war es nicht. Ich war nicht komplett da. Vorher hatte United einen Zlatan. Ich war aber nicht bereit, wieder dieser Zlatan zu sein", erzählte der sonst so selbstbewusste Schwede.
Er verlangte von "Red Devils"-Coach Jose Mourinho sogar, ihn auf die Bank zu setzen. "Ich will dich nicht enttäuschen, aus Respekt vor dir und den Mitspielern. Stell jemanden auf, der besser drauf ist", bat der Star-Stürmer seinen Ex-Coach.
"Will kein Geld, behalte es"
Ibrahimovic wollte sogar auf sein fürstliches Gehalt von 410.000 Euro pro Woche verzichten. "Es ging nicht darum, einen Vertrag zu haben oder Geld zu verdienen. Ganz im Gegenteil. Ich sagte Mourinho: ?Ich will kein Geld, behalte es?."
Im März 2018 folgte schließlich der Wechsel. Ibrahimovic heuerte in der Major League Soccer bei Los Angeles Galaxy an. Dort hat der Stürmer zu alter Stärke gefunden, traf in 14 Spielen gleich elf Mal. (wem)