Die digitale Verwaltung in Österreich wird jetzt noch einfacher. Mit neuen Funktionen in der ID Austria App und der KI-Assistenz "ida" sollen digitale Behördenwege für dich leichter zugänglich werden.
Die aktualisierte App ermöglicht es ab sofort, Vollmachten auch mobil zu nutzen. Damit können nun erstmals direkt am Handy digitale Amtswege für jemand anderen erledigt werden. Außerdem ist ab sofort auch die digitale Ausweisplattform "eAusweise" direkt vom Startbildschirm aus erreichbar.
Ab Sommer 2026 kommt dann "ida" – ein Chatbot, der rund um die Uhr in ganz natürlicher Sprache Fragen zu digitalen Verwaltungsservices beantworten wird. Das ist das erste große KI-Projekt der Public AI Initiative für die Bevölkerung. Auch heuer gibt es wieder die ID Austria Servicetour: Von 1. Juli bis 31. August kann man sich österreichweit unkompliziert für eine ID Austria registrieren lassen.
Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll betont: "Digitale Verwaltung muss einfach, sicher und verständlich sein. Mit der KI-Assistenz 'ida' bekommt jeder Bürger ab Sommer 2026 seinen ersten digitalen Assistenten vom Staat zur Verfügung gestellt. Bürgerinnen und Bürger sollen dadurch Informationen schneller finden und Services leichter nutzen".
Das Projektteam arbeitet außerdem daran, die ID Austria für alle barrierefreier zu machen. Dafür wird der Austausch mit Organisationen wie dem Österreichischen Behindertenrat, dem Blinden- und Sehbehindertenverband und dem Österreichischen Gehörlosenbund weiter vertieft.
Pröll unterstreicht: "Digitale Services müssen für alle Bürgerinnen und Bürger verständlich, zugänglich und verlässlich sein. Deshalb entwickeln wir die ID Austria konsequent entlang der Bedürfnisse der Menschen weiter".
Technisch basiert "ida" auf der "Large Language Model as a Service"-Plattform des Bundesrechenzentrums. Die Antworten kommen ausschließlich aus verifizierten Quellen wie oesterreich.gv.at und id-austria.gv.at – damit bekommst du immer aktuelle und geprüfte Informationen.
Auch beim Datenschutz setzt die KI-Assistenz neue Maßstäbe. "ida" wurde nach den strengen Vorgaben für digitale Souveränität, Datenschutz und Sicherheit entwickelt. Die komplette technische Infrastruktur steht in Österreich beim Bundesrechenzentrum. Es gibt keine Datenübertragung ins Ausland, personenbezogene Daten werden nicht gespeichert, alle Anfragen werden in Echtzeit bearbeitet. Tracking oder Profiling gibt es nicht.
"ida" ist erst der Anfang. In Zukunft soll die Assistenz dich nicht nur informieren, sondern – wenn du das ausdrücklich willst – auch aktiv bei digitalen Behördenwegen unterstützen.