Drei Jahre und nur ein Podestplatz - so ließe sich die zweite Karriere des Rekordchamps kurz und bündig zusammenfassen. Dass Schumacher bei seinem Comeback bei der Wahl des Teams nicht gerade ein glückliches Händchen bewiesen hat, ist ohne Zweifel. Auch Teamkollege Nico Rosberg holte bis auf einen Sieg nicht viel mehr aus dem Mercedes-Boliden heraus.
Die oft gestellte Frage in der Formel 1 lautet: Wie hätte Fahrer XY im Weltmeisterauto abgeschnitten? Als 43-Jährige, der am Donnerstag Geburtstag feiert, dies von "auto motor und sport" gefragt wurde, meinte er: "Ich würde unterschreiben, dass ich in so einem Auto mit den Jungs, die zur Zeit Rennen vorne fahren, mithalten kann."
"Schumi" ist also überzeugt davon, dass es nicht an seiner Leistung gelegen hat, dass das Comeback wenig von Erfolg gekrönt war. Er selbst war sich dessen vor dem Mercedes-Engagement nicht so sicher, gab er zu. Nach einer Testfahrt verschwanden die Zweifel: "Es war schön, für sich selbst die Bestätigung zu bekommen, dass es möglich ist. Ohne Eigenlob kann ich sagen: Ich war vorher in der Beziehung wahrscheinlich schon etwas speziell, und deshalb war ich auch in der Lage, das jetzt immer noch auf höchstem Niveau zu machen."