Immer mehr Corona-Fälle rund um das Wachauer Volksfest

Das Wachauer Volksfest fand vom 26. August bis 5. September statt.
Das Wachauer Volksfest fand vom 26. August bis 5. September statt.Manuel Tauber-Romieri
Die Stadt Krems und das Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen bleiben am Montag die Corona-Sorgenkinder der heimischen Behörden.

Die Corona-Zahlen in Niederösterreich steigen weiter kontinuierlich an. Das größte Cluster gibt es dabei nach wie vor im Asylzentrum in Traiskirchen. Von Sonntag auf Montag wuchs dieses erneut an - von 121 auf 128 Fälle. Im Erstaufnahmezentrum in Schwechat steht man mittlerweile bei 21 Fällen.

94 Mal beim Contact Tracing angegeben

Für Diskussionen sorgte zuletzt auch das Wachauer Volksfest, das am 5. September endete. Direkt danach hatte man sich von Veranstalterseite aus noch gefreut, weil kaum Corona-Fälle in direkter Verbindung auftraten. Dennoch avancierte Krems in den Tagen seit dem Volksfest zum Corona-Hotspot. Bei der 7-Tages-Inzidenz steht man am Montag in Krems-Stadt schon bei 402,6 und damit weit vor dem zweitplatzierten Bezirk Scheibbs (300,7). Der Schnitt im Bundesland liegt bei 147,7.

Dass da auch das Wachauer Volksfest in den Fokus des Contact Tracings rückte, lag auf der Hand. Laut dem Büro von Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig gaben bislang 94 infizierte Menschen an, dass sie das Volksfest besucht hatten. Das heiße aber nicht, dass sie sich auch dort infiziert hätten. Die meisten neu Infizierten gaben auch zahlreiche andere Möglichkeiten an. Die Behörden führen die hohen Zahlen in Krems vor allem auf größere "Familie-Cluster" zurück.

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