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Immer mehr Österreicher stehen für Gratis-Essen an

Die Corona-Krise und die steigenden Energiekosten bringen immer mehr Menschen in finanzielle Schieflagen. Essensvergaben waren noch nie so beliebt.
Maxim Zdziarski
24.03.2022, 08:13

Eine kostenlose Lebensmittelvergabe des "Foodpoints" in Tulln wurde am vergangenen Freitag von rund 500 Personen regelrecht gestürmt - "Heute" berichtete. Die steigenden Energiekosten und der enorme Preisanstieg an den Zapfsäulen bringt viele Österreicher mittlerweile an ihre finanziellen Grenzen. Vielerorts hört man, dass das Leben derzeit schlichtweg nicht mehr leistbar sei.

Gratis-Essen wird an alle verteilt

"Heute" sprach mit Aigner, dem stellvertretenden Obmann des Vereins "Start Up", der sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt. In den Sozialmärkten können die von den Krisen gebeutelten Menschen ihre Lebensmittel für einen Unkostenbeitrag einkaufen. Die Produkte werden von den Supermärkten bezogen, die aufgrund der Haltebarkeitsdauer ohnehin im Müll gelandet wären.

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Hier werden in den kommenden Tagen Lebensmittel gratis verteilt: 

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Immer mehr Menschen nutzen Angebot

"Wir schaffen es so täglich rund 15 Tonnen an Essen zu retten", erklärt Aigner im "Heute"-Gespräch. Doch selbst die Sozialmärkte haben in ihren acht Wiener Filialen noch Überschüsse. Und genau diese werden nun gratis verteilt. Und das Angebot scheint den Puls der Zeit zu treffen, denn immer mehr Menschen sind offensichtlich darauf angewiesen. Allein in den letzten beiden Jahren wuchs die Anzahl der Kunden von 14.000 auf 50.000 – Tendenz: steigend.