Eine kostenlose Lebensmittelvergabe des "Foodpoints" in Tulln wurde am vergangenen Freitag von rund 500 Personen regelrecht gestürmt - "Heute" berichtete. Die steigenden Energiekosten und der enorme Preisanstieg an den Zapfsäulen bringt viele Österreicher mittlerweile an ihre finanziellen Grenzen. Vielerorts hört man, dass das Leben derzeit schlichtweg nicht mehr leistbar sei.
"Heute" sprach mit Aigner, dem stellvertretenden Obmann des Vereins "Start Up", der sich gegen Lebensmittelverschwendung einsetzt. In den Sozialmärkten können die von den Krisen gebeutelten Menschen ihre Lebensmittel für einen Unkostenbeitrag einkaufen. Die Produkte werden von den Supermärkten bezogen, die aufgrund der Haltebarkeitsdauer ohnehin im Müll gelandet wären.
Hier werden in den kommenden Tagen Lebensmittel gratis verteilt:
"Wir schaffen es so täglich rund 15 Tonnen an Essen zu retten", erklärt Aigner im "Heute"-Gespräch. Doch selbst die Sozialmärkte haben in ihren acht Wiener Filialen noch Überschüsse. Und genau diese werden nun gratis verteilt. Und das Angebot scheint den Puls der Zeit zu treffen, denn immer mehr Menschen sind offensichtlich darauf angewiesen. Allein in den letzten beiden Jahren wuchs die Anzahl der Kunden von 14.000 auf 50.000 – Tendenz: steigend.