Eine Virusinfektion macht Dominic Thiem schwer zu schaffen. Der 24-Jährige sagt ein wichtiges ATP-1000-Turnier ab, um sich für die US Open zu schonen.
Leichtes Fieber, Halsweh, Husten, dazu eine Brise "Jetlag" – bereits vor dem Turnier in Toronto letzte Woche fing sich Österreichs Tennis-Nummer-Eins Dominic Thiem eine "normale virale Infektion" ein.
Arztbesuche brachten keine Besserung, nach einer kurzen Trainingseinheit musste der 24-Jährige jetzt seine Teilnahme beim ATP-1000-Turnier in Cincinnati absagen. "Ich war viel zu schnell außer Atem", erzählt Thiem. "Irgendwie ist mein Immunsystem generell im Eimer. Deshalb ist es am besten, ich lasse das Turnier da aus und werde für New York fit."
"Alles ist schiefgegangen"
Auf die US Open, das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres, wird sich die Nummer acht der Tennis-Welt nach ein paar Tagen Schonung, in Übersee vorbereiten. Über seine letzten Monate auf der Tour, nach den French Open Anfang Juni hat er nur noch drei Partien gewonnen, zieht er eine schonungslose Bilanz: "Da ist alles, was schiefgehen hat können, schiefgegangen."
Bei den US Open, die Ende August starten, zog Thiem letztes Jahr bis in das Achtelfinale ein, wo nach einer dramatischen Fünf-Satz-Niederlage gegen Juan Martin del Potro allerdings Endstation war.
(Heute Sport)