Impfpanne – 17 Menschen bekamen falsches Corona-Mittel

Blick auf das Impfzentrum Chemnitz in Sachsen, Deutschland.
Blick auf das Impfzentrum Chemnitz in Sachsen, Deutschland.Hendrik Schmidt / dpa / picturedesk.com
Durch eine Panne ist im Impfzentrum Chemnitz in Sachsen versehentlich 17 Menschen der falsche Corona-Impfstoff gespritzt worden.

Anstatt das mRNA-Vakzin von Moderna, wurde den Betroffenen das AstraZeneca-Mittel Vaxzevria in den Arm gejagt. Das Bizarre: Die Verantwortlichen bei der Kassenärztliche Vereinigung wissen laut Bericht der "Bild" vom heutigen Samstag nicht einmal, welche Menschen genau das falsche Mittel erhielten. Deshalb gibt es derzeit auch keine Details zum Alter der Betroffenen.

Demnach hatten am vergangenen Dienstag, als die Panne passierte, 69 Menschen die Impfstraße im Impfzentrum Chemnitz aufgesucht. Alle Geimpften mussten nun schriftlich informiert werden. Es soll sich dabei um Erstimpfungen gehandelt haben. 

"Konnte nicht verhindert werden"

Die Ständige Impfkommission Deutschlands empfiehlt den Einsatz von AstraZeneca nur bei Personen ab 60 Jahren. So wird es auch in Sachsen gehandhabt, seit kurzer Zeit werden aber auch Impfungen damit für Menschen ab 40 Jahren angeboten. 

Bei der Kassenärztlichen Vereinigung bedauert man dem Bericht zufolge die Verwechslung: "Leider konnte dies trotz höchster Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollmechanismen nicht verhindert werden". Man habe personelle Konsequenzen gezogen. Zudem wolle man die Abläufe im Impfzentrum einer Kontrolle unterziehen und die Mitarbeiter entsprechend schulen.

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