Türe gesprengt - hier lebte der City-Terrorist

In einem Gemeindebau in der Donaustadt soll der Attentäter gelebt haben. Um 1.30 Uhr nachts sprengte die Polizei die Tür und stürmte die Wohnung.

Nach dem verabscheuungswürdigen Terroranschlag mit islamistischem Hintergrund in der Wiener Innenstadt wurden im Wiener Stadtgebiet und auch in Niederösterreich zahlreiche Hausdurchsuchungen im Umfeld des Täters durchgeführt. Der bereits einschlägig vorbestrafte Terrorist (20) selbst soll in einer Gemeindebau-Wohnung mitten in der Donaustadt gewohnt haben.

Um 1.30 Uhr nachts wurden die Bewohner dort von einer Explosion aus dem Schlaf gerissen – die Polizei hatte sich mittels Sprengladung Zutritt zur Wohnung des rund vier Stunden vor der Ruprechtskirche zuvor erschossenen Attentäters verschafft.

"Wir haben alle den Knall gehört. Es herrschen ja immer wieder Tumulte – aber so etwas macht mich fassungslos", schildert eine Nachbarin gegenüber "Heute" vor Ort. 

"Schwarze Gestalten"

"Ich wusste nicht was abgeht. Ich bin aufgestanden und direkt zur Tür gelaufen und hab rausgeschaut. Da hab ich nur schwarze Gestalten gesehen, weil ich meine Brille nicht aufhatte", erzählt K.S. (25) im Gespräch mit"Heute.at"-Chefredakteur Clemens Oistric. Er lebt direkt unter der Attentäter-Wohnung. Erst mit Brille habe er dann realisiert, dass es sich um Polizeieinheiten handelte. Das ganze Interview als Video:

Auch am Morgen danach liegen im Gang immer noch Trümmer der zerfetzten Wohnungstür. Die Räumlichkeiten des Terroristen selbst wurden in der Zwischenzeit von der Exekutive mit einer provisorischen Stahltür wieder verschlossen und amtlich versiegelt.

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