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In Kanada entbrannte Streit um Eichhörnchen

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:53

Bei Einwohnern von Ottawa in Kanada hat es sich eingebürgert, Eichhörnchen einzufangen, über den Fluss zu bringen und im benachbarten Bundesstaat Quebec auszusetzen.

Die "Ausweisung" der unerwünschten Nager gründet auf dem weit verbreiteten Glauben, dass Eichhörnchen zwar für gewöhnlich immer in ihren ursprünglichen Lebensraum zurückkehren - nicht jedoch, wenn ein Fluss oder See sie daran hindert. Die Menschen in Ottawa wollen die Tiere loswerden, um sich vor Epidemien zu schützen.

Das Lokalblatt "Ottawa Citizen" machte am Wochenende auf diese illegale Angewohnheit aufmerksam.

Ein Bewohner des Stadtviertels Westboro vertraute dem Reporter des "Ottawa Citizen" an, dass einer seiner Nachbarn die Eichhörnchen in Ratten-Fallen locke und dann über den Ottawa-River nach Gatineau im Bundesstaat Quebec abtransportiere.

Ein Tier mehr als einen Kilometer zu transportieren, ist im Bundesstaat Ontario verboten. Der Zeitung zufolge werden in Westboro aber schon seit Jahren Eichhörnchen eingesammelt und in Quebec wieder ausgesetzt.

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